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Hoffnung auf die Bewilligungsbescheide

Städtebauförderung Büdelsdorf Hoffnung auf die Bewilligungsbescheide

Büdelsdorf kann wohl noch in diesem Jahr mit der Sanierung eines Künstlerhauses beginnen. Der Bürgermeister wartet bereits seit einem Jahr auf grünes Licht. Die Bewilligungsbescheide erwartet er nun in Kürze. Auch für die Strafzinsen wegen nicht genutzter Fördergelder wird wohl ein Kompromiss gefunden.

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Dieses Haus, um 1900 herum gebaut, will Büdelsdorf zu einem Künstlerhaus umgestalten.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Büdelsdorf. Die massive, öffentliche Kritik von Büdelsdorfs Bürgermeister Jürgen Hein im Dezember an der Arbeitsweise des Referates Städtebauförderung im Innenministerium hat offenbar Wirkung gezeigt. Ein vierstündiges, konstruktives Gespräch auf Fachebene hat nach Angaben von Jürgen Hein am Donnerstagnachmittag zu dem Ergebnis geführt, dass Büdelsdorf noch in diesem Jahr mit der Sanierung eines Künstlerhauses beginnen kann. Im Frühjahr 2017 könnte mit dem Ausbau der Hollerstraße-West begonnen werden.

 Seit nunmehr einem Jahr wartet Hein nach Antragstellungen im Januar 2015 darauf, dass die Stadt mit den Bauvorhaben im Sanierungsgebiet loslegen kann. Doch ohne Bewilligungsbescheid sind ihr die Hände gebunden. „Aus dem Gespräch mit der Referatsleitung entnehmen wir, dass die Bescheide in Kürze bei uns eingehen sollen.“ In dem Künstlerhaus an der Hollerstraße will die Stadt ein Atelier, einen Ausstellungsraum und eine Wohnung einrichten. An den Kosten von 700000 Euro beteiligen sich Bund und Land mit zwei Dritteln wie auch beim Straßenausbau. Für die Hollerstraße-West sind 3 Millionen Euro eingeplant.

 Bei den Zweckentfremdungszinsen für überwiesene, aber nicht in Anspruch genommene Fördergelder für beantragte Sanierungsmaßnahmen bahnt sich ebenfalls eine Wende an. Nach der bisherigen Verfahrensweise müsste Büdelsdorf etwa 140000 Euro Strafzinsen für das vergangene Jahr zahlen. „Wir werden für 2015 aber wohl einen guten Kompromiss hingekommen“, sagte Hein. Weitere Verhandlungen seien erforderlich. Die Stadt hatte von 2009 bis 2014 auf ein Treuhandkonto Fördergelder von 4 Millionen Euro erhalten und bis dahin Zinsen von 368000 Euro gezahlt.

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