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Platz für 750 Schüler

Vertrag für neue Heine-Schule Platz für 750 Schüler

Nach knapp siebenjähriger Schulentwicklungsplanung hat die Stadt Büdelsdorf am Freitag die Umsetzung eingeleitet. Bürgermeister Jürgen Hein und Andreas Iding, Geschäftsführer der Goldbeck GmbH in Bielefeld, unterzeichneten einen Vertrag für den Neubau der Heinrich-Heine-Schule. Die Unternehmensgruppe mit nach eigenen Angaben 4000 Mitarbeitern hatte sich nach der europaweiten Ausschreibung im abschließenden Vergabeverfahren gegen vier Konkurrenten durchgesetzt.

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Auftragsvergabe über 20,5 Millionen Euro: Jürgen Hein (rechts) und Andreas Iding unterschreiben den Vertrag für den Neubau der Heinrich-Heine-Schule.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Büdelsdorf. Hein sprach davon, dass „Politik und Verwaltung nach fachlicher, inhaltlicher, kontroverser und emotionaler Diskussion zum Schluss ein sehr gutes Ergebnis erreicht haben“. Der Bürgermeister sagte: „Es ist exzellente Arbeit geleistet worden. Wir freuen uns auf eine modern und funktional ausgerichtete sowie toll ausgestattete Schule.“ Goldbeck habe den Zuschlag bekommen, weil das Unternehmen das wirtschaftlichste Angebot ohne Qualitätsverluste unterbreitet habe.

 Der dreigeschossige Neubau soll auf einem 30000 Quadratmeter großen Gelände nördlich der Emil-Nolde-Grundschule an der neuen Dorfstraße/Lorenzenweg entstehen. Er ersetzt die Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe in der Akazienstraße. In den Neubau investiert die Stadt pauschal 20,5 Millionen Euro einschließlich ergänzender Ausstattung. Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 soll die Schule fertig sein.

 Auf einer Nutzfläche von knapp 11000 Quadratmetern sind 45 Klassen- und Gruppenräume, 20 Fachräume, darunter sieben für die Naturwissenschaften, eine Lehrküche und zwei Musikräume, eine Aula mit 450 Plätzen und eine Mensa vorgesehen. Der Neubau ist für 750 Schüler und knapp 60 Lehrer konzipiert.

 Bevor sich die Stadtvertretung im Januar 2013 einstimmig für den zukünftigen Schulstandort und damit gegen Proteste von Anliegern entschied, mussten einige andere Planungen begraben werden. Einen Neubau in der Sportallee auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule verhinderten Anlieger mit ihrem Widerstand. Eine Schulverlegung ins Gewerbegebiet Ost scheiterte, weil sich Stadt und Grundstückseigentümer über den Vertragsinhalt nicht einigen konnten.

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