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Bürger können Ideen und Wünsche nennen

Mielkendorf Bürger können Ideen und Wünsche nennen

Eine erste Entscheidung in Sachen Dorfentwicklung ist in Mielkendorf gefallen: Das Büro Building Complete Solutions (BCS) aus Lübeck hat den Auftrag erhalten. Nun gehen die Planungen los, eingebunden werden sollen Bürger und Institutionen.

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Mielkendorf arbeitet zünftig intensiv an der Dorfentwicklung.

Quelle: Sorka Eixmann

Mielkendorf. Mielkendorf. Die Dorfentwicklung ist in der Gemeinde Mielkendorf ein großes Thema. Auch die Mitglieder des Bauausschusses haben sich in ihrer jüngsten Sitzung damit befasst. Drei Planungsbüros hatten sich darum beworben und ihre Konzepte präsentiert, um in Sachen Dorfentwicklung aktiv zu werden – die Entscheidung fiel auf das Büro Building Complete Solutions (BCS) aus Lübeck.

 „Ich gehe davon aus, dass die Gemeindevertretung die Beschlussempfehlung aus dem Ausschuss teilt“, sagte Bürgermeister Manfred Tank (SPD). Getagt werden soll am 3. März. Am Ende der Arbeit durch das Planungsbüro steht ein Förderantrag, denn: „Bis zu 70 Prozent der Kosten können übernommen werden“, so Tank. „Eine nicht unerhebliche Summe, die wir dringend in die Planung einfließen lassen müssen.“ Das Büro BCS hat beste Referenzen aus der Gemeinde Altenholz vorlegen können. Besonders überzeugt hat Stadtplanerin und Architektin Kerstin Langmaack mit Vorschlägen zum Umgang mit dem demografischen Wandel in der Gemeinde.

 „Wir planen auf jeden Fall, Bürger in Workshops einzubinden oder ihre Ideen und Wünsche bei einer großen Einwohnerversammlung anzuhören“, erklärte Tank. Der Auslöser für den Wunsch nach professionell betreuter Dorfentwicklung war die Ankündigung der Firma Uhing, nach mehr als vier Jahrzehnten ihren Sitz in der Gemeinde aufzugeben, um sich in Flintbek zu vergrößern. „Damit bricht uns einer der größten Gewerbesteuerlieferanten weg“, bedauerte Tank, der monatelang nach Alternativen gesucht hatte, um das Gewerbe in der Gemeinde zu halten.

 „Noch ist die Firma vor Ort, aber wir wissen natürlich, dass ein Wegzug geplant ist. Das müssen wir im Auge behalten. Auch die weitere Entwicklung im gewerblichen Bereich, in anderen Bereichen der Gemeinde, hängt davon ab“, so Tank weiter. Die Grundschule, die Betreute Grundschule und der Kindergarten sollen in die Planungen eingebettet werden. „Dabei geht es auch um die Wettbewerbsfähigkeit und die Auslastung unserer Einrichtungen.“ Das Dorfleben soll aktiviert werden, auch das seniorengerechte Wohnen ist eines der Themen, die zur Debatte stehen. „Wir wollen ein attraktiver Standort für neue Gewerbe sein und durch gute Infrastruktur Wohnanreize für junge Leute bieten.“

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Sorka Susann Eixmann
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