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Acht Fahrer sitzen am Steuer

Bürgerbus Bordesholm Acht Fahrer sitzen am Steuer

Der Bürgerbus kann rollen. Nach dem Aufruf des Amts Bordesholm und der Bürgerbörse meldeten sich bei Organisator Klaus-Ingo Marquardt acht Fahrer, die sich ab sofort hinter das Steuer des amtseigenen Acht-Sitzers setzen wollen, um Menschen ab 60 Jahre zu fahren.

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Heinz Dieter Forck, Achim Bysen, Marlis Schaefer, Birgit Wegleitner, Helmar Noack, Andreas Neumann-Jann sowie Hartmut Koepke engagieren sich als ehrenamtliche Fahrer für den Bürgerbus.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Damit startet ein Angebot, das nach Angaben der Macher einmalig in Schleswig-Holstein ist: Jeden Donnerstag chauffiert der Bürgerbus ältere Bewohner des Amts zu Veranstaltungen, zur Post oder zu Freunden.

Das Kooperationsprojekt von Amt und Bürgerbörse richtet sich an die derzeit 4200 Menschen im Amtsgebiet, die 60 Jahre oder älter sind und über kein Auto verfügen. Die Touren kosten pro Fahrt 2 Euro, unabhängig von der Streckenlänge, und müssen bis dienstags 17 Uhr in der Rathaus-Info (Tel. 04322/6950) angemeldet werden. Feste Uhrzeiten gibt es nicht. „Wir richten uns zunächst nach dem Bedarf der Leute. Es kann ein Arzttermin morgens 8.30 Uhr sein oder ein Treffen um 18 Uhr“, erklärte Initiator Klaus-Ingo Marquardt bei der Vorstellung des Angebots am Donnerstag.

Der Wattenbeker organisiert bereits seit vier Jahren einen Fahrdienst für Menschen mit Handicaps zu Ärzten oder ähnlichen Terminen nach Kiel, Nortorf oder Rendsburg. „Diese Fahrten bieten wir auch weiterhin an, der Bürgerbus ist nur für Touren innerhalb des Amtsgebiets vorgesehen“, betonte Marquardt. Rollstuhlfahrer können mit einem Spezialbus gefahren werden, den die Lebenshilfe Bordesholm/Nortorf zur Verfügung stellt. Diese Touren sind teurer; im Gespräch sind 40 Cent pro Kilometer. Fahrer und Mitfahrer sind versichert. Mit den örtlichen Taxiunternehmen ist das Angebot abgesprochen. Die überwiegend ältere Fahrer engagieren sich aus unterschiedlichen Motiven: Sie wollen helfen, der Allgemeinheit etwas geben und auch Kontakte knüpfen. „Zuhause dauernd herum sitzen, ist auch nicht so schön“, erzählte Heinz Dieter Forck, der vor seiner Pensionierung als Chauffeur für die Landesminister arbeitete.

Weitere Informationen gibt Klaus-Ingo Marquardt unter Tel. 04322/2362.

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