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Ehrennadel für fünf Bredenbeker

Neujahrsempfang Ehrennadel für fünf Bredenbeker

Pastorin Marion Lauer sowie die Kommunalpolitiker Johanna Pede, Norbert Pennewiß, Andrea Gellert und Renate Kaempfe wurden beim Neujahrsempfang in Bredenbek mit der Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. Bürgermeister Bartelt Brouer kündigte außerdem an, sich für den Erhalt der Gastwirtschaft einzusetzen.

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Fünf Ehrennadeln verteilte Bürgermeister Bartelt Brouer (Mitte) beim Neujahrsempfang an (von links) Marion Lauer, Renate Kaempfe, Andrea Gellert, Johanna Pede und Norbert Pennewiß.

Quelle: Sven Janssen

Bredenbek. Der Neujahrsempfang der Gemeinde Bredenbek begann am Sonntag im gut gefüllten Gasthof Krey musikalisch mit dem Auftritt der Bredenbeker Grundschüler und mit einer Art gesungenen Regieanweisung für Bürgermeister Bartelt Brouer (SPD): Das Dankesagen sollte man nicht vergessen. Das nahm sich der Bürgermeister dann wohl auch zu Herzen, denn seine imaginäre Reise durch die Gemeinde, wurde immer wieder unterbrochen von Danksagungen und Ehrungen mit der Ehrennadel der Gemeinde.

 Start der Reise war das Gewerbegebiet mit der geplanten Flüchtlingsunterkunft für 1500 Menschen. „Die ist vom Tisch“, sagte Brouer und freute sich darüber, dass die schwere Entscheidung der Gemeinde vom Land abgenommen wurde, das die Pläne nicht weiter verfolgt. Unterstützung für Flüchtlinge sei aber wichtig und gut, so Brouer, der Pastorin Marion Lauer, stellvertretend für die rund 30 Aktiven im Netzwerk Flüchtlingshilfe Bredenbek, die erste Ehrennadel überreichte.

 Emil Karl Hastreiter ließ das völlig kalt. Er wurde im August 2015 geboren und ist nicht nur der 1500. Einwohner der Gemeinde, sondern war wohl auch der jüngste Besucher des Empfangs. Immerhin durfte er ein Kuscheltier mit nach Hause nehmen, und für die Eltern, deren viertes Kind er ist, gab es einen Präsentkorb.

 Die Einrichtung des Bahnhalts hob Brouer ebenso hervor, wie die Erweiterung des Kindergartens. In Sachen Windkraft stünden nach dem Bürgerentscheid der Gemeindevertretung 2016 schwere Entscheidungen ins Haus. Die Renovierung des Reimerschen Hofes geht voran, und schon in Kürze soll vermietet werden.

 Johanna Pede, Norbert Pennewiß und Renate Kaempfe wurden als ehemalige Mitglieder der Selbstverwaltung mit der Ehrennadel ausgezeichnet worden. Und auch seiner Vorgängerin Andrea Gellert steckte der Bürgermeister die Ehrung ans Revers.

 Dass es, da Eigentümer Frank Martin verkaufen wolle, möglicherweise der letzte Neujahrsempfang im „Krug“ sei, stimme ein wenig wehmütig, so Brouer. Die Gemeindevertretung werde sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aber dafür einsetzen, das der Krug als Wirtschaft erhalten bleibe.

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