19 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
„Wir brauchen vermittelbare Ergebnisse“

Ortskern Kronshagen „Wir brauchen vermittelbare Ergebnisse“

Die Diskussion um die Gestaltung des Ortskerns in Kronshagen wird kritischer. Bürger melden sich zu Wort, die sich mit dem Siegerentwurf nicht anfreunden können. Bürgermeister Ingo Sander (CDU): „Es ist gut und richtig, sich Gedanken zu machen, aber das Votum des Preisgerichtes war einhellig ausgefallen.“

Voriger Artikel
Wenig Interesse an Ersatzfähre
Nächster Artikel
Zweiter Findling soll Kunst werden

Will vernünftige und vermittelbare Lösungen für den Ortskern in Kronshagen: Bürgermeister Ingo Sander (CDU):

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Der Rathauschef weist auf das bereits fortgeschrittene Stadium der Planung hin. Das Preisgericht habe sich einstimmig für den Wettbewerbsbeitrag des Hamburger Architektenbüros Hahn, Hertling, von Hantelmann und damit für die Nord-Süd-Ausrichtung des neuen Marktplatzes und der Größe der Baukörper entschieden. „Dabei ist immer betont worden, dass dies der grundsätzliche Rahmen ist“, sagt Sander. Dennoch bleibe im Detail noch Spielraum für Veränderungen. Dies habe sich bereits bei der planerischen Rücksichtnahme auf das ortsbildprägende Sparkassen-Gebäude in der Kieler Straße gezeigt.

 Aufgabe der Politik sei es, so Sander, den Bürgern durch Transparenz der Vorgänge und Öffentlichkeit eine möglichst breite Information über den jeweiligen aktuellen Sachstand zu geben. Er hofft insgesamt auf einen fairen Umgang in der Diskussion. „Vorwürfe, dass es im Ortskern nur um eine kurzfristige Rendite für Investoren gehe, stören mich allerdings“, merkte der Bürgermeister an. Ziel sei eine Aufwertung für ganz Kronshagen.

 Voraussichtlich in der Sitzung am 27. September wird die Gemeindevertretung den Rahmenplan verabschieden. Dennoch warnt Sander davor, in Hektik zu verfallen: „Wir brauchen vermittelbare Ergebnisse mit breiter Akzeptanz.“ Der Rahmenplan bildet die Grundlage für die mit dem Kieler Innenministerium abzustimmenden weiteren Abläufe. Den Start der Neugestaltung sieht Sander für Anfang 2017 an der Ladenzeile Bürgermeister-Drews-Straße. Ob die geplante Überdachung öffentlich gefördert wird, ist allerdings unklar. „Wir haben das noch nicht Schwarz auf Weiß“, stellt er klar. Im negativen Fall sei auch denkbar, dass sie gekippt und nur der Bodenbelag erneuert werde.

 Nächster Schritt wird die Neuordnung des Bahnhofsvorplatzes sein. Die Stellplätze direkt am Aufgang fallen weg, neue sind in der Bahnhofsstraße geplant. Der Bürgermeister hofft, dass künftig auch hinter der Volksbank in der Kieler Straße 63 geparkt werden kann. Die Gemeinde stehe in Verhandlungen. Die große Neugestaltung im Karree Kieler Straße/Kopperpahler Allee sieht Sander nicht vor 2018.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

Events: Rendsburg

Veranstaltungen in
Rendsburg. Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3