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Begrüßung im Zeichen der Integration

Neubürger eingeladen Begrüßung im Zeichen der Integration

Dass die Stadt ihre neuen Bürger feierlich begrüßt, ist seit 2006 Tradition. Bei der 28. Auflage des Formates waren nun erstmals nur Flüchtlinge geladen. Drei Übersetzer halfen, die Veranstaltung für alle verständlich zu machen. Aus Platzgründen war die Begrüßung ins Kulturzentrum verlegt worden.

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Die 28. Neubürgerbegrüßung stand im Zeichen der Integration. Bürgermeister Pierre Gilgenast (von links) und Franz-Reinold Organista lauschten einigen Beiträgen der Gruppe Muvuca, so wie dem von Alex aus Haiti, der ein Lied auf seinem selbstgebastelten Instrument vortrug.

Quelle: Merle Schaack

Rendsburg. „Im vergangenen Jahr haben wir rund 500 Neubürger dazugewonnen“, sagte Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast im Kulturzentrum. Damit sei die Einwohnerzahl zum 1. Januar 2016 der Meldebehörde zufolge auf 28564 Rendsburger gestiegen. Zwei Drittel der Zugezogenen seien ausländischer Herkunft, die meisten aus Syrien. Rund 50 Prozent der Flüchtlinge seien Kinder, ein Drittel Frauen.

 Gut 70 der neuen Einwohner waren der Einladung, die ganz im Zeichen der Integration stand, gefolgt. Viele Ehrenamtler standen mit Angeboten von Sprachkursen bis hin zu einem Musikprojekt bereit und versuchten, Fragen zu beantworten, die ihre neuen Mitbürger bewegten. Nach der Begrüßungsrede des Bürgermeisters und einigen Text- und Lied-Beiträgen der Gruppe Muvuca wurde in einer Fragerunde deutlich, welches fortan die dominierenden Themen in Sachen Integration sein werden. Warum bekommen nicht alle einen Zuschuss für Sprachkurse? Wie kann ich meine Familie nachholen und wie bekomme ich als Ärztin eine Arbeitserlaubnis?

 „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind und auf ihre Themen aufmerksam gemacht habe“, zog Gilgenast ein positives Fazit. Die Fragerunde sei interessant gewesen, fand auch Ivan Osman Ibrahim. Der 23-jährige Kurde ist vor dem Krieg in Syrien über Slowenien nach Rendsburg geflohen. Sein neues Zuhause hat er bei Freundin Miriam Bienek und dem inzwischen fast ein Jahr alten Töchterchen Shireen gefunden. Sein Lieblingsort in der Stadt? „Die Eisenbahnhochbrücke. Darüber bin ich gefahren, als ich zum ersten Mal nach Rendsburg kam.“

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