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Urteil nach Doppelmord von Haale rechtskräftig

Bundesgerichtshof Urteil nach Doppelmord von Haale rechtskräftig

Zwei Jahre nach dem Doppelmord von Haale (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist das Urteil des Kieler Landgerichts rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revision gegen das Urteil vom 21. Dezember 2015 als offensichtlich unbegründet verworfen, teilte ein Gerichtssprecher am Freitag mit.

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Auf diesem Hof hatte der Täter den kaltblütigen Doppelmord begangen.

Quelle: Wolfgang Runge/dpa

Kiel. Das Schwurgericht hatte den damals 29 Jahre alten Angeklagten wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Nach einem aufwendigen Indizienprozess kam die Kammer zu der Überzeugung, dass der Automechaniker am 18. November 2014 auf einem Pferdehof in Haale die 57 Jahre alte Hofbesitzerin und deren hinzueilende Mutter (83) kaltblütig umgebracht hatte. Nach der Tat überschüttete der 29-Jährige die Leichen mit Stroh und Benzin und zündete sie an.

Mit dem Verbrechen wollte der hoch verschuldete Mann nach Auffassung des Gerichts verhindern, dass die Hofbesitzerin ihn wegen Unterschlagung anzeigt. Aufgrund der vom Gericht festgestellten besonderen Schwere der Schuld kann der Verurteilte nicht hoffen, nach 15 Jahren auf Bewährung aus der Haft freizukommen.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Haale
Foto: Die drei Berufs- und zwei Laienrichter waren sich nach Auswertung aller Indizien sicher, dass der Automechaniker am 18. November 2014 auf einem Pferdehof in Haale die 57 Jahre alte Hofbesitzerin und deren hinzueilende 83-jährige Mutter kaltblütig umgebracht hat.

Nach dem Urteil im Prozess um den Doppelmord von Haale (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat die Verteidigung des verurteilten 29-Jährigen Revision eingelegt. Diese ging nach Angaben des Kieler Landgerichts am Mittwoch ein. Das Gericht hatte den 29-Jährigen am Montag wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt.

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