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Wiederwahl mit 96,3 Prozent

CDU Rendsburg-Eckernförde Wiederwahl mit 96,3 Prozent

Mit großer Mehrheit hat die CDU ihren Kreisvorsitzenden von Rendsburg-Eckernförde, Johann Wadephul, am Montagabend in Rendsburg wiedergewählt. 208 von 216 Mitgliedern stimmten bei einem Kreisparteitag für ihn, damit erreichte Wadephul nach Angaben der Partei 96,3 Prozent.

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Johann Wadephul.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Brechend voll war der Conventgarten beim Kreisparteitag am Montagabend. Hotelangestellte mussten zusätzliche Stühle herbei schaffen, damit die aus allen Teilen des Kreises angereisten Mitglieder sitzen konnten. „Grade in diesen Tagen“ sei es wichtig, „dass man nicht vor einem leeren Saal steht“, meinte Wadephul.

Nach dem Rückzug von Ingbert Liebing als CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat rief Wadephul seine Partei zur Geschlossenheit auf: „Wir müssen unsere Leute unterstützen. Wir haken uns unter.“ Und er machte den Christdemokraten Mut: „Wir sind die prägende Kraft in Schleswig-Holstein.“ Höflichen Beifall gab es für solche Sätze: „Wir schulden Ingbert Liebing Dank für seine Arbeit.“ „Wir wollen weiter politisch mit ihm zusammenarbeiten, er ist ein Leistungsträger der CDU.“

Johann Wadephul ist seit fast elf Jahren CDU-Kreisvorsitzender in Rendsburg-Eckernförde. Der 53 Jahre alte Jurist aus dem Kieler Vorort Molfsee gehört dem Bundestag seit 2009 an. 

Den designierten Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Daniel Günther feierten die Mitglieder wie einen Popstar. Der Politiker aus Eckernförde appellierte: „Lasst uns nicht pessimistisch in den Wahlkampf gehen.“ Er habe immer hinter Ingbert Liebing gestanden, sagte Günther im nachdenklichen Teil seiner Rede. Er sei überzeugt gewesen, dass dieser der richtige Kandidat war. Für die schlechten Umfrageergebnisse trage der Landesvorstand als Team die Verantwortung.

Im kämpferischen Teil griff er die Landesregierung direkt an, er habe selten eine eine solch talentfreie Mannschaft erlebt wie diese. Es sei Zeit, Ministerpräsident Torsten Albig „in die Wüste zu schicken“. Namentlich ging er Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW), Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD), Innenminister Stefan Studt (SPD) und Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) an - jedoch kein Regierungsmitglied der Bündnisgrünen.

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