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Deutschlandachter erkämpft Platz eins

Canal Cup 2016 Deutschlandachter erkämpft Platz eins

Der Deutschlandachter hat mit 38,08 Minuten den 16. Canal Cup in Rendsburg gewonnen. Die Strecke war 12,7 Kilometer lang. Es war ein packendes Rennen, wie es es zuvor noch nie gegeben hat. Vom letzten Platz kämpften sich die Deutschen wieder auf Platz eins.

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Der Deutschland-Achter geht als Erster über die Ziellinie.

Quelle: Frank Peter

Rendsburg. Der zähe Start lag zum einen daran, dass Martin Sauer von Anfang an Kampflinie fuhr, woraufhin das deutsche Boot mit dem US-Boot kolidierte. Die deutschen Ruderer fielen so zunächst auf den letzten Platz zurück. Sauer spekulierte offenbar auf einen Rennabbruch - den gab es aber nicht. Mit voller Kraft kämpfte sich das deutsche Team nach diesem Zwischenfall wieder nach vorne.

Der Deutschlandachter hat den 16. Canal Cup in Rendsburg gewonnen mit 38,08 Minuten.

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Im Rückblick war der Deutschlandachter der Favorit. Er hat die Regatta zum zwölften Mal gewonnen. Das Team trat in Rendsburg in der Originalbesetzung aus Rio an, in der sie vor fünf Wochen auch die Silbermedaillen bei den olympischen Spielen gewonnen hatten. Für den Deutschlandachter war es das letzte Rennen in dieser Besetzung. Danach wird er neu zusammengestellt. Auf Platz zwei landeten am Sonntag die Niederländer, Platz drei ging an die USA und Platz vier an die Polen. Mehrere tausend Besucher beobachteten das Spektakel vom Ufer aus. Bei sommerlichen Temperaturen empfingen die Zuschauer die Teams im Rendsburger Kreishafen mit großem Jubel.

Ralf Holtmeyer, der Trainer des Deutschlandachters, kündigte vor dem Rennen an: „Es ist das letzte Mal, dass unsere Mannschaft so zusammenfahren wird. Das Rendsburg-Wochenende rundet für uns den olympischen Zyklus ab.

Drachenboote und Stefanie Heinzmann

Die als „härtestes Ruderrennen der Welt“ geltende Regatta war Höhepunkt eines dreitägigen Ruderfestes im Rendsburger Kreishafen mit Drachenbootrennen von Feuerwehren und Freizeitteams, Achterrennen mit Politikern und Unternehmern im Boot und einer Bühnenshow mit einem Livekonzert mit Stefanie Heinzmann am Sonnabendabend. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen besuchten Zehntausende die Festmeile, über der eine Geruchsmischung aus Bratwurst, Schmalzgebäck, Pizza und Burgern lag. In kurzen Hosen, T-Shirts und mit Sonnenbrillen auf der Nase flanierten die Menschen in der schmalen Gasse zwischen Kai und Lagerhäusern vorbei an den mächtigen blauen Hafenkränen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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