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Turbomed schließt Standort Molfsee

75 Arbeitsplätze betroffen Turbomed schließt Standort Molfsee

Die Mitarbeiter von Turbomed sind fassungslos, und auch die Bürgermeisterin zeigt sich schockiert: Molfsee verliert auf einen Schlag 75 Arbeitsplätze.

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Das Turbomed-Gebäude am Osterberg in Molfsee - hier eine Archivaufnahme aus dem Jahr 2011.

Quelle: Sven Tietgen

Molfsee. Bis Ende März will der Medizintechnik-Konzern Compugroup Medical seinen Geschäftsbereich Turbomed in der Kieler Nachbargemeinde schließen und alle Stellen nach Koblenz verlagern.  Nach Informationen von KN-online hat die Unternehmensführung der Belegschaft die Hiobsbotschaft am Freitag mitgeteilt. Besonders überraschend kommt die Entscheidung, weil Turbomed erst 2011 einen Erweiterungsbau im Osterberg bezogen hatte.

Turbomed zählt nach eigenen Angaben mit mehr als 21000 Anwendern zu den bundesweit führenden Anbietern von Verwaltungs- und Abrechnungssystemen für Arztpraxen und medizinische Versorgungszentren. Seit 2003 ist Turbomed eine Tochter der Compugroup Medical AG mit Sitz in Koblenz.

Bürgermeisterin Ute Hauschild (parteilos) reagierte bestürzt auf die Nachricht. „Die Gemeinde Molfsee verliert damit einen ihrer größten Gewerbesteuerzahler.“ Alle Beteiligten hätten die Hoffnung gehabt, mit dem „unter großen Kraftanstrengung auch für Gemeinde und Anwohner“ realisierten Erweiterungsbau die Zukunft des Unternehmens in Molfsee langfristig gesichert zu haben: „Diese Hoffnung ist nun bitter enttäuscht worden.“

Aus der Compugroup-Medical-Zentrale in Koblenz war bis zum Freitagabend keine Stellungnahme zu erhalten.   

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Ein Artikel von
Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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