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Grundschule Barkelsby setzt auf Behelfsquartier

Container Grundschule Barkelsby setzt auf Behelfsquartier

Ohne Container geht es nicht. Um nach den Sommerferien 42 Erstklässler aufnehmen zu können, kommt die Grundschule Barkelsby nicht ohne das Aufstellen von Containern aus. Am Montag wurde ein erster aus vier Modulen bestehender Behälter aufgestellt.

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Damit nach den Sommerferien alle neuen Erstklässler unterrichtet werden können, ist an der Grundschule Barkelsby ein Container aufgestellt worden. Schulleiter Klaus Düllmann (links) und Bürgermeister Fritz Wilhelm Blaas sind mit dem Einrichten des Behälters beschäftigt.

Quelle: Rainer Krüger

Barkelsby. „In ihm wird eine der beiden 1. Klassen unterrichtet“, sagt Schulleiter Klaus Düllmann. 45 Quadratmeter sind für den Klassenraum vorgesehen, 15 Quadratmeter als Differenzierungsbereich und als Garderobe. Binnen Jahresfrist steigt die Zahl der Kinder mit der Einschulung von zwei Klassen mit 21 Mädchen und Jungen von 115 auf 137. Um den Andrang auf die Schule bewältigen zu können, hatte sich die Gemeinde als Schulträger zum Anmieten des Containers entschlossen. „Das kostet 640 Euro pro Monat zuzüglich Nebenkosten“, sagt Bürgermeister Fritz-Wilhelm Blaas. Die Mietzeit beträgt zwei Jahre, denn schließlich wisse niemand, wie sich die Anmeldungen auf lange Sicht entwickeln.

Der Zeitplan fürs Aufstellen und Einrichten des Containers ist eng. „Die Möbel kommen Montag rein, am Dienstag ist schon die Einschulung“, sagt Düllmann. Das Conainer-Grau außen am Behälter kann er sich bunter vorstellen. „Wir werden uns überlegen, wie er farblich anders gestaltet werden kann“, sagt der Pädagoge. Ansonsten ist er mit dem Container zufrieden. „Die Wände sind hell. Die Durchlüftung stimmt. Es ist ein guter Klassenraum“, lautete sein Urteil.

Nicht nur die Zahl der Schüler steigt, sondern auch die der Lehrer von acht auf zehn. Insgesamt sind jetzt vormittags 17 Personen an der Schule beschäftigt. Mit sechs Klassen ist für Düllmann die Kapazitätsgrenze erreicht. „Ich bin froh, dass wir den Schulhof erweitern konnten und nebenan noch eine landwirtschaftliche Fläche gepachtet wurde“, sagt er. Dieser Platzzuwachs sei eine „gute Entwicklung, die nötig ist, um moderne Pädagogik zu betreiben“.

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