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DRF-Piloten nutzen Nachtsichtbrillen

Luftrettung DRF-Piloten nutzen Nachtsichtbrillen

Jetzt fliegt Pilot Dirk Kugel in seinem Hubschrauber der DRF Luftrettung mit einer Nachtsichtbrille, wenn es dunkel ist. Er ist zurzeit noch der einzige von zehn Piloten der Luftrettungsstation in Rendsburg, der mit dem Gerät starten und landen darf.

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Jetzt fliegt Pilot Dirk Kugel im Rettungshubschrauber mit einer Nachtsichtbrille durch die Dunkelheit.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Zweieinhalb Kilo wiegt die Nachtsichtbrille samt Batteriepaket und Gegengewicht, sagt Kugel. Mit einem routinierten Griff dreht er die am weißen Helm befestigte Brille vor seine Augen. Es ist dunkel über Rendsburg. Kugel startet den Helikopter "Christoph 42". Auch der Copilot trägt die Brille, hat aber noch nicht die Lizenz zum Starten und Landen. Fliegen darf er indes mit dem Restlichtverstärker.

"Gestochen scharf aus 150 Metern Höhe"

Die Brille "ist ein reiner Sicherheitsgewinn", sagt Kugel. Der Flug "ist viel angenehmer, weil wir viel früher Hindernisse sehen". Etwa Büsche, Bäume, Zäune, Tiere. Bei Notlandungen sei das wichtig. Aber auch bei den 50 zusammen mit der Feuerwehr ausgekundschafteten und bei Einsätzen beleuchteten Landeplätzen sei das Gerät hilfreich.

"Aus 150 Metern Höhe sehen wir den Platz je nach Witterung gestochen scharf." Bis zum Herbst sollen auch die neun anderen Piloten aus Rendsburg geschult sein, damit sie mit der Brille starten und landen dürfen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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