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Schon 100 Liter Blut gespendet

DRK-Ehrung Schon 100 Liter Blut gespendet

Zusammen haben Jutta Steffan und Arne Goeldner 100 Liter Blut gespendet. Für die jeweils 100 Spenden dankte der DRK-Ortsverein Nortorf beim Blutspendetermin am Dienstag in der Gemeinschaftsschule. Ein Problem des DRK: Der Spendernachwuchs fehlt.

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Jutta Steffen und Arne Goeldner ließen sich jeder schon 100 Mal anzapfen.

Quelle: Sven Janssen

Nortorf. Dank gab es aber auch für das Engagement von Blutspendeteamleiterin Uta Rumpf, die nach über einem Jahrzehnt ehrenamtlicher Arbeit an der Spitze eines rührigen Teams den Staffelstab zurückgab. Noch wird eine Nachfolgerin gesucht.

 So viel Lob und Dank darf über eines nicht hinwegtäuschen: Die Spendenbereitschaft sinkt nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost. „Die Spender werden immer älter und junge Menschen sind immer schwerer zu einer Spende zu motivieren“, sagt Jan-Christian Weck, Sprecher des Blutspendedienstes. Der 33-Jährige hat bei seinem DRK-Dienstantritt erstmals gespendet. 33 Jahre, sei auch das Durchschnittsalter der Erstspender, Mehrfachspender seien im Schnitt 43 Jahre alt, Tendenz steigend.

 „Wir müssen möglicherweise umdenken, mehr Anreize schaffen“, sagt Weck. Präsente, wie Uhren, die es in der spendenarmen Zeit im Sommer gab, könnten dazu beitragen. Geld als Aufwandsentschädigung, wie es teilweise in Kliniken üblich ist, wolle das DRK auch künftig nicht zahlen, das widerspreche dem Charakter der Spende.

 „Ich möchte einfach Menschen helfen“, erzählt Tobias Berents, während ihm Sabine Buchmann vom Blutspendedienst die 39. Spende abnimmt. Der 39-Jährige ist über seinen Vater zum Spenden gekommen, lässt sich mittlerweile sechs Mal im Jahr anzapfen. Auch für Goeldner (48) und Steffan (56) ist Blutspenden Ehrensache. „Ich wünsche mir ja auch selbst, dass es Blut gibt, wenn ich es mal brauche“, erzählt Jutta Steffan, die sich einmal im Jahr besonders darauf freut, dass sie auch die Ergebnisse eines kleinen Blutbildes bekommt und so über ihren Gesundheitszustand Bescheid weiß.

 Schon lange bevor die ersten Spender anrückten, ist Uta Rumpf mit dem 20-köpfigen Nortorfer DRK-Team am Start. Aufbauen, Eier kochen und pellen, Brötchen schmieren, Kaffee kochen und Tische decken. Wer spendet, der soll fürstlich versorgt werden. Seit über einem Jahrzehnt organisiert sie die Truppe, jetzt tritt sie in die zweite Reihe. „Ohne das Team hätte das alles nicht funktioniert, aber jetzt ist mal ein Anderer dran, die Organisation zu übernehmen“, sagt sie. Helfen möchte sie auch in den nächsten Jahren noch, das sei selbstverständlich.

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