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Autohof leidet unter Baustellen

Dätgen/Bordesholm Autohof leidet unter Baustellen

Alexander Czerwenka ist sauer. Der Pächter der Tankstelle auf dem Autohof in Dätgen hat nach eigenen Angaben im Oktober wegen der Baustellen an der L49 und der A7 Umsatzeinbußen eingefahren. Er beschwert sich über mangelnde Kommunikation und Planung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV).

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Alexander Czerwenka ist sauer, dass seine Tankstelle auf dem Autohof Bordesholm abgeschnitten wird.

Quelle: Gunda Meyer

Dätgen. Czerwenka schätzt seine Einbußen im Kraftstoffverkauf für Oktober auf rund 20 Prozent. Die meisten Kunden kommen von der Autobahn, die von Süden Richtung Dänemark fahren. „Ich rechne mit noch größeren Einbußen während der Sperrung der Anschlussstelle Bordesholm.“

Baubeginn A7 verzögert sich

Über den Beginn der Baustelle auf der Autobahn 7 habe er aus der Zeitung erfahren. Eigentlich sollte seit Montag die Anschlussstelle Bordesholm in Richtung Hamburg voll gesperrt werden. „Die Nässe hat die Hälfte der Markierungen, die für die Einrichtung der Baustelle gesetzt werden müssen, wieder abgelöst, sodass wir den Verkehr noch nicht umschwenken konnten“, erklärt Matthias Paraknewitz, Leiter der LBV-Niederlassung in Rendsburg. Mit der Vollsperrung der Anschlussstelle rechnet er nun erst gegen Ende der Woche.

"Ich wurde nur in die Planungen der L49-Sanierung einbezogen“, so Czerwenka. Für die Straßenbaumaßnahme ist der LBV in Kiel zuständig. „Wir haben in der Besprechung mit dem Pächter angekündigt, dass in der zweiten Jahreshälfte auch die Arbeiten an der A7 anstehen“, sagt Michael Schwarze vom LBV Kiel.

Alle Baustellen rund um den Autohof laufen parallel

 „Im Oktober wurde die A7 bei Warder saniert, Dätgen war dicht und dazu kamen dann noch die Sperrungen der K71 und 72 bei Schönbek/Loop. Die riesigen Umwege fährt niemand“, erklärt Cerwenka. Er verstehe nicht, warum die Baustellen alle parallel laufen.

„Das ist für den Pächter bedauerlich, aber es gibt keine andere Möglichkeit“, so Forster. Es gebe einen Sperrzeit-Katalog des Bundes: „Die A7 ist eine Ferienautobahn und darf demnach nicht zwischen Juli und September gesperrt werden.“ Drei bis vier Wochen werden die Arbeiten zwischen Bordesholm und Neumünster Nord dauern. Die Abfahrt Bordesholm in Richtung Norden werde aber weiterhin befahrbar bleiben.

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Gunda Meyer
Holsteiner Zeitung

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