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Neue Stühle, neues Licht

"Haus" in Eckernförde Neue Stühle, neues Licht

Die Zeiten, in denen nach einer halben Stunde die kurze Stuhllehne begann, sich in den Rücken drücken, sind im Eckernförder Kommunalen Kino vorbei. Das Jugend-, Kultur- und Medienzentrum Das Haus hat für seinen Kino- und Kleinkunstsaal neues, bequemeres Gestühl angeschafft. Modernisiert wurde auch die Bühnenausstattung.

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Professionellere Ausleuchtung: Gorden Frey und Nadine Förtsch vom „Haus“-Team demonstrieren die neue LED-Lichtanlage im Kleinkunst-Saal des Jugend-, Kultur- und Medienzentrums.

Quelle: Rohde

Eckernförde. 80 neue Stühle laden jetzt zum Kinoerlebnis in den kleinen Lichtspielsaal an der Reeperbahn ein. „Sie haben ein dickeres Polster und sind ergonomischer geformt“, erläutert „Haus“-Leiterin Nadine Förtsch. Zudem konnte die Sitzplatzzahl um fünf aufgestockt werden. Auch das neue Gestühl ist mobil und stapelbar. Doch für den Komfort wurde ein guter Kompromiss gefunden, wie ein Probesitzen zeigte. Die alten Kinostühle landen nicht auf dem Schrottplatz. Sie sollen für künftige Kulturveranstaltungen in der ehemaligen Willers-Jessen-Schule zur Verfügung stehen.

 Besseres und variableres Licht – das ermöglicht die neue Beleuchtungsanlage für die Kleinkunstbühne im „Haus“. Stolz führt Mitarbeiter Gorden Frey die Fähigkeiten der stromsparenden LED-Scheinwerfer vor. Der Farbgestaltung des Lichts sind durch die neue Technik keine Grenzen gesetzt, es lassen sich sogar Beleuchtungsabläufe programmieren.

 „Wir verfügen jetzt über eine professionelle Ausleuchtung, die auch für die auftretenden Künstler angenehmer und wenig blendend ist“, sagt Frey. Darüber hinaus erhielt die Bühne neue Vorhänge. Auch an ihnen hatte nach 20 Jahren die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Neue Büromöbel sowie ein aufgefrischter Teestuben- und Backstagebereich runden die Modernisierung im „Haus“ ab.

 Finanziert wurden die Neuerungen mit Hilfe einer Förderung von rund 30000 Euro durch die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, in der das „Haus“ Mitglied ist. Weitere knapp 10000 Euro steuerte die Stadt als Träger des Zentrums aus Eigenmitteln bei. Mit dem neuen Gestühl und der Bühnenausstattung ist der Saal für Kommunales Kino und Kleinkunst jetzt gut gerüstet. Laut Förtsch finden hier über das Jahr vielfältige Veranstaltungen statt. Neben ausgewählten Filmen und Green-Screen-Vorführungen beleben Kindertheater, Poetry Slam, Liedermacher, Autorenlesungen und Kabarett den Kultursaal im „Haus“.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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