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Das neue Kronshagen

Ortskernentwicklung Das neue Kronshagen

Der Wettbewerb um die Ortskernentwicklung ist in Kronshagen beendet, die Preisträger stehen fest. Zwei Hamburger Büros haben die beiden besten Entwürfe abgeliefert, die anderen vier Teilnehmer gehen ohne Preis nach Hause.

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Viel Freifläche und einen direkten Blick aufs Rathaus sind im Siegerentwurf geplant.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Das hat das Preisgericht am vergangenen Freitag nach fast zwölfstündiger Sitzung entschieden. Am Wochenende wurden die Entwürfe den Gemeindevertretern vorgestellt.

 Sechs Entwürfe, die im wesentlichen zwei Grundtypologien aufwiesen, habe es unter den Teilnehmern gegeben, sagte Moderator Volker Zahn. Der wesentliche Unterschied beider Typen sei es gewesen, ob der neue Marktplatz am Rathaus in Ost-West Ausrichtung oder in Nord-Süd geplant wurde. Nur die letzte Variante erlaube einen freien Blick auf das Rathaus als Mittelpunkt, der, so Zahn, eine wesentliche Forderung von Bevölkerung und Politik gewesen sei. Die Hälfte der Entwürfe riss diese Messlatte.

 „Von den anderen drei Entwürfen wurden zwei als besonders qualitätsvoll erachtet“, sagte Zahn. Deshalb habe man einstimmig entschieden, nur zwei Preise zu vergeben und das Preisgeld für den Drittplatzierten auf die beiden Preise zu verteilen.

 Der Siegerentwurf der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Hahn, Hertling, von Hantelmann Landschaftsarchitekten, APB Architekten, der jetzt mit 12000 Euro dotiert ist, hat als Leitidee eine grüne Mitte in Kronshagen. Der neue Marktplatz an der Kopperpahler Allee und Stadtgarten an der Kieler Straße sollen mit städtebaulich- und freiraumplanerischen Mitteln zu einem Ortszentrum verbunden werden.

 Auf dem Feld der dann abzureißenden ELAC-Gebäude soll eine Wohn- und Geschäftsbebauung entstehen. Im Kathweg, wo die Einfamilienhäuser abgerissen wurden, sollen neue Wohngebäude entstehen. Öffentliche und private Stadträume sollen klar getrennt werden. Im Bereich der Seilerei, sieht der Siegerentwurf eine Bebauung mit fünf Einzelhäusern vor. Ob auch diese tatsächlich so realisiert werden, ist fraglich.

 Möglicherweise soll dieses Gebiet nachträglich aus dem Wettbewerb herausgenommen werden, war aus den Fraktionen zu erfahren. Eine Bebauung in drei oder vier Blöcken als sozialer Wohnungsbau, wie sie auch beim zweiten Preisträger GHP Landschaftsarchitekten und NPS Architektur & Städtebau vorgesehen ist, sei nicht unwahrscheinlich. Dieses Gebiet müsste auch als eines der ersten umgesetzt werden, denn hier soll Ersatzwohnraum für die derzeitigen Bewohner der ELAC-Gebäude geschaffen werden.

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