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Kabelsuche auf der Baustelle

Böhnhusen Kabelsuche auf der Baustelle

Das Problem tauchte überraschend auf, gehandelt wurde beim Amt Flintbek schnell: Am Mittwoch, 3. August, wurde die Dorfstraße Böhnhusen im hinteren Bereich gesperrt, die Absackung eines Schachtes war der Grund. Nun wird repariert, am 24. August soll die Sperrung aufgehoben werden. So der Plan.

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Olaf Sörensen vom Bauamt Flintbek bei der Besichtigung der Baustelle in Böhnhusen.

Quelle: Sorka Eixmann

Böhnhusen. Vorsichtig setzt Lars Lehmann die Flex an, ein kurzer Schnitt und ein erster Blick auf das Kabel ist frei. „Und? Was ist es?“, will Olaf Sörensen vom Bauamt Flintbek wissen. „Das kann ich noch nicht erkennen“, antwortet Lehmann, der beim Bauhof in Flintbek der Spezialist für Elektrik ist, und setzt erneut die Schutzbrille auf, um noch ein Stück des Rohres aufzuschneiden, in dem das besagte Kabel liegt.

 Bis auf den Motor der Flex ist es am Dienstag still auf der Baustelle in der Dorfstraße. Der Grund: „Das Material ist bestellt, nun müssen wir warten, bis der Schacht angefertigt ist“, erklärt Sörensen. Knapp 50 Meter der Dorfstraße sind zwischenzeitlich aufgebaggert worden. „Zuerst haben wir eine Filmung vorgenommen. Dabei haben wir einen Unterbogen in der Regenwasserleitung entdeckt. Das haben wir uns dann noch durch eine Expertenfirma bestätigen lassen“, so Sörensen weiter.

 Das Einbrechen des Regenwasserschachtes blieb nicht ohne Folgen. „Beim Befahren der Straße sprang der Deckel fast 30 Zentimeter hoch, als wir das sahen stand fest, dass wir sofort handeln müssen.“ Die Vollsperrung folgte, die Suche nach einer Firma, die ebenfalls zügig arbeiten kann, ebenfalls. „Wir haben die Firma Sievertsen aus Gettorf bereits im Freeweid eingesetzt und können uns auch hier auf deren Knowhow verlassen.“

 Neben einem neuen Regenwasserschacht, der ein paar Meter weiter verlegt werden soll, wird auch die Regenwasserhaltung erneuert. „Die 350-Beton-Regenwasserleitungen gibt es nicht mehr, es wird nun ein 400-KG-Rohr verlegt“, erklärt Sörensen. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden diverse Kabel entdeckt, alle liegen relativ stramm auf der Regenwasserleitung. „Das lilafarbene ist Glasfaser, daneben liegt gleich Strom. Doch ein weiteres muss nun geprüft werden, da wir es nicht zuordnen konnten.“

 Genau das ist Lars Lehmann inzwischen gelungen. „Es handelt sich um eine alte Versorgungsleitung, die allerdings tot ist“, sagt der Bauhof-Vorarbeiter. Damit kann die Arbeit an der Baustelle weitergehen – wenn der Schacht gefertigt und angeliefert ist. Das Ziel: „Wir wollen am 24. August die Straße wieder frei geben. Wir versuchen, bis dahin alle Arbeiten fertig zu kriegen.“

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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