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Grundstein für Sportheim gelegt

Gettorf Grundstein für Sportheim gelegt

Es geht voran am neuen Sportzentrum in Gettorf: Trotz des Regens wurde am Dienstagmittag auf der Baustelle der Grundstein für das Sport- und Freizeitheim gelegt. „Es wird eine Augenweide, was hier entsteht“, schwärmte Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) bei der Zeremonie, der knapp 30 Vertreter aus Sport, Kommunalpolitik und Verwaltung sowie Handwerker beiwohnten. Auf rund 5,4 Millionen Euro werden die Kosten für das Sportzentrum mit Arena, Rasen- und Kunstrasenplätzen, Rundbahn für Speedskater und „Aktivachse“ mit Freizeitgeräten neben der Isarnwohld-Schule veranschlagt. Allein für das Sportheim liegen die Schätzungen bei 1,4 Millionen Euro.

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Foto: Architekt Kai Bremer (links) und Bürgermeister Jürgen Baasch betonieren das Kupferrohr mit Tageszeitungen und Geldstücken als Grundstein im Mauerwerk ein.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. Unbeirrt von den dicken Regentropfen betonierten der Bürgermeister und Kai Bremer vom Eckernförder Architekturbüro Schmidt + Bremer eine Kupferschatulle mit Tageszeitungen und Geldstücken ins Mauerwerk ein. Nebenan wälzten sich Bagger über die Baustelle.

 Das Sportheim soll dem Planer zufolge aus zwei Ebenen bestehen. „Ich sehe einer Vollendung des Gebäudes im anberaumten Zeitraum entgegen“, sagte Bremer. Im Sockelgeschoss sind Umkleidekabinen, Dusch-, Trikot- und Schiedsrichterräume sowie WCs vorgesehen. Gastronomie, ein Multifunktionsraum für größere Veranstaltungen und Tanzgruppen sowie Verwaltungsräume kommen ins Obergeschoss. „Das Sportheim erhält eine Glasfassade“, erklärte Bremer, der sich das Gebäude gerade illuminiert hübsch vorstellt.

 Doch der Zeitplan ist eng. Die Sohle sei nun betoniert, freute sich der Bürgermeister, in zwei bis zweieinhalb Wochen solle die Zwischendecke eingezogen sein. „Dann folgen Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten“, so Baasch weiter.

 Ab Herbst werde ein Teil des Spielbetriebes des Gettorfer Sportclubs (GSC) ins neue Sportzentrum verlegt. Denn ein Stück des noch bestehenden Sportplatzes am Ringweg wird für einen Ergänzungsbau (drei Gruppen) an der dortigen Kindertagesstätte abgezwackt. Daher sollen die beiden Kunstrasenplätze im neuen Sportzentrum im Herbst fertig sein, wie Peer Hansen vom Gettorfer Ingenieurbüro eds-Planung erklärte, der für die Außenanlagen zuständig ist.

 Als Ziel gab Baasch aus, dass das gesamte Sportzentrum zur Fußballsaison 2016/2017 fertig ist. Einen Pächter für die Gastronomie im Mehrzweckgebäude mit Außenterrasse gebe es noch nicht. „Es soll eine Vollgastronomie mit gutem Essen und Feierlichkeiten sein“, stellt sich der Bürgermeister vor. Nach der Grundsteinlegung genossen die Besucher noch einen kleinen Imbiss – allerdings im Zelt.

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