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Heißer Asphalt in der Gartenstraße Flintbek

Mit Video Heißer Asphalt in der Gartenstraße Flintbek

Wenn morgens um 8 Uhr schon die Luft flirrt, ist man entweder in der Wüste oder in der Flintbeker Gartenstraße. Dort wurde am Freitagmorgen mit dem Auftragen der neuen Tragschicht für die Fahrbahn begonnen, eine ungeheure Hitze lag über der Straße.

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Bei kleinen Unebenheiten im Asphalt wird sofort per Hand mit dem Besen nachgearbeitet.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Ralf Hartleben hat die Asphaltierungsarbeiten im Griff. Auf sein Zeichen fahren die Schwerlastwagen direkt vor den Straßenfertiger. Während der Laster ablädt, setzt sich die Maschine in Bewegung. Stück für Stück lenkt Fred Langer das große und schwere Raupenfahrzeug, das über die gesamte Fahrbahnbreite asphaltiert. Zentimeter für Zentimeter geht es vorwärts, Hartleben und Langer sind konzentriert bei der Sache. Ist die Lkw-Ladung verarbeitet, heißt es warten, bis der nächste Laster kommt.

Am 4. April haben die Arbeiten in der Gartenstraße begonnen. „Im ersten Bauabschnitt wurde die Kanalisation vom Böhnhusener Weg bis zur Altenkircher Straße erneuert, die Leerrohre für Breitband und Straßenbeleuchtung in den Gehweg gelegt und die Gehwege erneuert“, erklärt Bauamtsleiter Stefan Bettin, der sich vor Ort einen Eindruck von den Arbeiten verschafft. Für ihn steht fest: „Wir sind gut in der Zeit. Wir hoffen im Plan zu bleiben, wenn alles weiter gut läuft.“

Die geschätzten Kosten für die insgesamt etwa 600 Meter lange Strecke, die mit der Einmündung am Böhnhusener Weg beginnt, liegen bei 915000 Euro. Die Bordesholmer Firma Granit Tiefbau ist für die Arbeiten zuständig. „Bislang hat eigentlich alles gut geklappt. Auch von Seiten der Anwohner hören wir kaum Kritik“, so Bettin. In der kommenden Woche wird das zweite Stück der Gartenstraße in Angriff genommen. „Das Teilen der Maßnahme macht es für die Anwohner einfacher mit den Behinderungen klar zu kommen“, so Bettin.

Am Sonnabend kann die Tragschicht bereits befahren werden. „Die Deckschicht wird erst am Ende der Maßnahme auf die gesamte Straße aufgetragen – und zwar dann in einem Guss“, erläutert Bettin das weitere Vorgehen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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