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Neue Feuerwache eingeweiht

Langwedel Neue Feuerwache eingeweiht

Von einem „Meilenstein“ der Geschichte Langwedels sprach Bürgermeister Markus Heerdegen am Sonnabend. Damit meinte er die neue, 870 000 Euro teure Feuerwache in Langwedel, die bei einem Festakt eingeweiht wurde. Symbolisch übergab der Gemeindechef den Schlüssel an den Ortswehrführer Philipp Schildt.

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Der Ortswehrführer Philipp Schildt bekommt den symbolischen Schlüssel für die neue Feuerwache von Bürgermeister Markus Heerdegen überreicht.

Quelle: Frank Scheer

Langwedel. 2005 hatte die Feuerwehrunfallkasse angemahnt, dass das bisherige Feuerwehrgerätehaus in der Kieler Straße nicht mehr den Anforderungen entspräche, erinnerte Ortswehrführer Philipp Schildt. Im Herbst 2015 hatte Ehrenbürgermeister Holger Spießhöfer den Kauf einer Tischlerei zum Umbau zur Feuerwache angeregt. Dass die Realisierung in den letzten zwei Jahren so schnell über die Bühne gegangenen sei, haue ihn quasi heute noch aus den Socken. „Das hat viel Nerven und Zeit kostet. Aber wir haben es gerne gemacht. Das Haus ist eine Investition in die Zukunft“, betonte er. Die Feuerwehr habe in der Gemeinde einen großen Rückhalt.

1000 Quadratmeter Nutzfläche

Das alte Feuerwehrgerätehaus bot 150 Quadratmeter Platz, die neue Feuerwache auf dem 5000 Quadratmeter großen Areal bietet eine Nutzfläche von über 1000 Quadratmetern. In dem Gebäude sind außerdem der Bauhof und der Schulbus untergebracht. In einem Bürgermeisterzimmer wird Heerdegen seine Amtsgeschäfte erledigen. Sonnabends bietet er von 11 bis 13 Uhr eine Sprechstunde an. Ohne Anmeldung dürfen die Bürger zu ihm kommen.

Amtsvorsteher Kaack sprach von einem "historischen Tag"

Der stellvertretende Kreiswehrführer Fritz Kruse sprach von einem „Feiertag“ in der 1552 Köpfe zählenden Gemeinde. „Ich bin beeindruckt, was hier bewegt wurde.“ Amtsvorsteher Hans Kaack sprach gar von einem „historischen Tag“. Solch ein Domizil findet man im Amt nicht, lobte Amtswehrführer Dirk Arendt.

In Langwedel gibt es zwei Ortswehren: die Langwedeler mit 34 Aktiven und die Blocksdorfer mit 28 Einsatzkräften. Als richtungsweisend wertete Herdegen die Gründung der Jugendwehr 2013, in der 30 Mitglieder aus der Gemeinde, aber auch aus Borgdorf-Seedorf, Dätgen und Eisendorf auf die Feuerwehr vorbereitet werden.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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