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Neue Gewerbeflächen an der L 49

Wattenbek Neue Gewerbeflächen an der L 49

Die Gemeinde Wattenbek hat den Startschuss für ein weiteres Gewerbegebiet am sogenannten „Reesdorfer Kreuz“ gegeben – allerdings mit „Bauchschmerzen“. Überplant wird ein 1,3 Hektar großer Bereich direkt neben dem geplanten Interkommunalen Gewerbegebiet von Bordesholm und Brügge.

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Die Wattenbeker Fläche an der Landesstraße 49, auf der die großen Findlinge aufgetürmt sind, wird überplant. Das Gebiet wird über eine gemeinsame Zufahrt mit dem Interkommunalen Gewerbegebiet zu erreichen sein.

Quelle: Frank Scheer

Wattenbek.  Viele Wattenbeker Ortspolitiker haben Bauchschmerzen, weil für die auch von vielen Bürgern als „gefährlich“ eingestufte L 49-Kreuzung am Reesdorfer Weg keine Entschärfung durch einen Kreisverkehr oder eine Ampel in Sicht ist. Neben dem bereits herrschenden starken Verkehr aus Bordesholm/Wattenbek sowie aus dem bestehenden Gewerbegebiet Nienröden werden über diesen Knotenpunkt zukünftig die Autos und Laster aus dem neuen Firmenareal, dem Interkommunalen Gewerbegebiet Brügge/Bordesholm und dem Neubaugebiet „Brügger Eck“ mit 34 Einheiten rollen.

Gutachten stuft Kreuzung als "gut" ein

Der Bau- und Planungsausschuss schob den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für das dreieckige Areal direkt an der L 49, auf dem die Findlinge ein markantes Erkennungszeichen sind, dennoch an. Günter Herbert (AfW) gab zuvor aber zu bedenken, dass man bei einer Zustimmung „sich auf Jahren eine schlechte Ausgangsbasis für Verhandlung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr schaffe“. Laut eines Gutachtens vom Wasser- und Verkehrskontor Neumünster wird die Kreuzung als „gut“ bewertet. Selbst für das Jahr 2030 prognostizieren die Gutachter noch ein „befriedigend“. Dabei handelte sich nach Angaben von Thomas Haese (WfW) nur um eine Zählung. „Die schlechten Sichtdreiecke wurden dabei nicht berücksichtigt“.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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