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Baumaschinen sinken im nassen Boden ein

Sanierung L328 bei Nortorf Baumaschinen sinken im nassen Boden ein

Die starken Niederschläge der vergangenen Tage könnten die Sanierung der Landesstraße 328 zwischen Nortorf und Brammer in die Länge ziehen. Der Landesbetrieb für Straßen und Verkehr (LBV) Schleswig-Holstein gibt an, das Baufenster um vermutlich zwei Tage ausweiten zu müssen.

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Die Sanierung der L328 zwischen Nortorf und Brammer wird durch die starken Niederschläge verzögert.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Matthias Forster vom LBV Niederlassung Rendsburg erwartet zwei Tage Verzug durch intensive Regenschauer am Montag und Dienstag. „Bis jetzt ist alles programmgemäß verlaufen, bis auf diese Tage. Das hat uns Probleme bereitet und hat uns Zeit gekostet.“ Der südliche, vier Kilometer lange Abschnitt der L328 ab Nortorf in Richtung Brammer wird von Grund auf saniert, da dieser Bereich laut Forster in einem wirtschaftlich deutlich schlechteren Zustand war, als der folgende bis zur Anschlussstelle Brammer. Da im unteren Bereich gerade an der Frostschutzschicht, also der Sandschicht unterhalb der drei Asphaltschichten, gearbeitet wird, hat der heftig einsetzende Regen die Baupläne durchkreuzt.

 „Die schweren Baufahrzeuge, vor allem die beladenen Lkw, die dort viel hin und her fahren müssen, sinken im Sand ein. Die konnten also nicht fahren“, so Forster. „Dieser Sand ist relativ gleichförmig, also vom Kernpaket nicht so gut tragfähig. Wenn es dann noch drauf regnet, dann hat man durch die Fahrzeuge schnell tiefe Spuren darin.“

 Die bestehende Sandunterlage in diesem Abschnitt wird neu profiliert und verstärkt, aber nicht komplett ausgetauscht. „Da sind wir gerade dran.“ Erst danach können die drei neuen Asphaltschichten aufgebracht werden. Weniger kompliziert verhält es sich mit dem nördlichen Abschnitt bis Brammer, bei dem nur eine Deckensanierung durchgeführt wird. „Hier haben wir nur zwei Schichten Asphalt abgefräst“, erklärt Forster. „Eine ist liegen geblieben.“ Deshalb sei hier der Niederschlag weniger ausschlaggebend. „Für die Einbringung der neuen Schichten muss dann die entsprechende Witterung herrschen.“

 Am 2. September hatten, wie berichtet, die Arbeiten an der L328 begonnen. Angestrebter Termin für die Fertigstellung sollte der 10. Oktober sein. Forster: „Der Zeitplan ist eng gestrickt, so dass wir ganztägig arbeiten müssen. Es kann sein, dass wir die zwei verlorenen Tage dran hängen müssen.“

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