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Dino Dall’Anese ist Gildekönig

Nortorf Dino Dall’Anese ist Gildekönig

Auf Hochglanz poliert schmückt die altehrwürdige Königskette nun die nächste Brust: Dino Dall’Anese ist der neue König der Nortorfer Vogelgilde von 1612. Am Abend des Gildefestes am Dienstag präsentierte er sich mit seiner Königin Patricia auf dem Marktplatz. Damit löste er Peter Schröder ab – 14 Tage zu früh für ein volles Königsjahr, wie dieser in der Feierstunde am Vormittag scherzend monierte.

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Der frisch proklamierte Gildekönig Dino Dall’Anese freute sich mit seiner Königin Patricia.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Der neue König strahlte, nachdem er von Gildeschreiber Hubert Hein im Saal des Gasthofes Ritzebüttel vor den Versammelten proklamiert worden war. Eine Stunde zuvor hatten die Männer auf dem Schießplatz den Vogel von der Stange geholt. Um 16.12 Uhr erlangte Ralf Rohwer mit dem 566. Schuss die Würde des Königsschützen.

 Zum 403. Gildetag hatte Ältermann Hubertus Wollny im voll besetzten Holsteinischen Haus die Brüder mit den schwarzen Zylindern und Gäste am Vormittag begrüßt. Schon am frühen Morgen um 6 Uhr hatten sie ihren nun Alt-König Peter Schröder zu Hause abgeholt, um seine letzten Stunden im Königsjahr zu feiern. „Ich weiß, dass das üblicherweise nicht deine Zeit ist“, meinte Wollny augenzwinkernd.

 Der Zusammenhalt innerhalb der Gilde ebenso wie der Erhalt der Tradition wurde von den Rednern während der Feierstunde stets betont. „Die Bruderschaft und die Gemeinschaft für die Geselligkeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl“, wie Bürgermeister Horst Krebs sagte, der außerdem die Bedeutung der Gilde für das gesellschaftliche Leben in der Stadt unterstrich.

 Mit der Hand auf der Lade wurden Benjamin Ulrich als Junggildebruder vereidigt – außerdem Lars Tietje, der aber nicht anwesend sein konnte. Neugildebrüder sind Winfried Bentke, Sven Kahle und Axel Herr. Otto Thun und Carsten Tietje lösten Werner Seefeldt und Ingo Berger als Achtmänner ab. Ein Gedicht rezitierend nahm Karl-Arthur Jäger Volk für 40 Jahre Mitgliedschaft das Ehrenzeichen in Gold entgegen. „So löpt de Tied“, sagte Wollny zu ihm. Bernhard Seefeldt bekam für 25 Jahre das Ehrenzeichen in Silber. Eine dritte Gildekette zeigte Robert Suhr seinen Brüdern. Einzelne Schilder hätten von der Königskette abgenommen werden müssen. Die wertvollsten habe er zu einer weiteren Kette zusammen gesetzt, um sie in der Gildelade aufzubewahren. Das älteste Schild ist von 1849, „ein wirklich wertvoller Schatz“, wie Wollny fand.

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