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Wo soll ein neues Kino hin?

Eckernförde Wo soll ein neues Kino hin?

Als sich am 28. März 2012 zum letzten Mal die schweren Samtvorhänge vor den Leinwänden im Eckernförder Kinocenter „Stadt Hamburg“ schlossen, da war die Zuversicht groß. Inzwischen sind mehr als drei Jahre vergangen. Doch von einem neuen Lichtspielhaus ist man inzwischen wieder so weit entfernt wie im Frühjahr 2012. Mehrere Standorte sind in der Diskussion - jetzt sind die Leser gefragt.

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Der ZOB-Parkplatz wird von den Grünen, den Linken und dem Bürger-Forum als neuer Kino-Standort favorisiert.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Vor wenigen Wochen überbrachte Bürgermeister Jörg Sibbel die Hiobsbotschaft: Der Kino-Standort Bahnhof ist gescheitert. Die Stadt und die Deutsche Bahn konnten sich nicht auf einen Kaufpreis für das Grundstück an den Gleisen verständigen. Ein herber Rückschlag für das Projekt, aber auch für Investor Hans-Jürgen Sindram aus Fockbek, der bereit war, mehrere Millionen Euro für den Neubau zu investieren. Sindram bekundet nach wie vor Interesse an einem Kino in Eckernförde.

Und er ist damit nicht allein. Nachdem bekannt wurde, dass alles wieder auf Null zurückgestellt werden musste, haben auch einige Bewerber, die bei der Standortsuche vor zwei Jahren leer ausgingen, wieder ihren Hut in den Ring geworfen. Unter anderem Thorsten Schulze. Der Geschäftsmann aus Hattstedt legte im Frühjahr 2013 den Entwurf für ein Kinocenter auf dem Gelände des Skaterparks am Schulweg vor.

Foto: Das Gelände des Skateparks am Schulweg ist für ein Kinocenter im Gespräch.

Das Gelände des Skateparks am Schulweg ist für ein Kinocenter im Gespräch.

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Vier Kinosäle mit einem Platzangebot zwischen 100 und 300 Plätzen wollte er dort schaffen – in Verbindung mit Einzelhandel. Aldi und Markant waren seinerzeit stark an einer Neuansiedlung auf diesem Gelände interessiert. „Wir möchten den Ball wieder aufgreifen“, erklärte Schulze nun auf Nachfrage unserer Zeitung. Rechnen werde sich ein Kino nach seinen Worten nur durch eine Quersubventionierung – zum Beispiel mit einem Verbrauchermarkt. Auch diesbezüglich besteht weiterhin Interesse an diesem Standort. Der Vorteil: Das Gelände befindet sich in städtischem Besitz. Langwierige Verhandlungen wie mit der Bahn dürften also nicht zu erwarten sein. Außerdem besteht eine sehr gute Anbindung an die B76. „Wenn alle mitziehen, dann wäre das Projekt schnell umsetzbar“, meint Schulze, der möglichst bald das Gespräch mit der Stadt suchen will. Der Nachteil: Für den Skaterpark müsste ein Ausgleich geschaffen werden. Das sieht auch Schulze so, der sich für solch einen Park an anderer Stelle stark machen würde.

Foto: Die Ecke Reeperbahn-Schulweg wurde von der Bevölkerung als möglicher Standort ins Gespräch gebracht.

Die Ecke Reeperbahn-Schulweg wurde von der Bevölkerung als möglicher Standort ins Gespräch gebracht.

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Welche Standorte könnten noch in die aktuelle Diskussion einfließen? Bündnis 90/Die Grünen, Linke und Bürger-Forum haben sich unlängst für ein Kino auf dem ZOB-Gelände ausgesprochen. Und während der Veranstaltung am Wochenende zur „Nooröffnung“ regten Besucher an, ein Kino an der Ecke Reeperbahn-Schulweg zu errichten. Ein Gebäude mit mehreren hohen Kinosälen könnte an dieser städtebaulich interessanten Stelle allerdings sehr mächtig wirken.

Foto: Auch der Parkplatz zwischen Sky-Markt und Rathaus könnte wieder eine Alternative darstellen.

Auch der Parkplatz zwischen Sky-Markt und Rathaus könnte wieder eine Alternative darstellen. Fotos: Kai Pörksen (3)

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Liebe Leser! Was meinen Sie? Welchen Standort für ein Kinocenter in Eckernförde halten Sie für besonders geeignet? Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Favoriten an en.red@kieler-nachrichten.de

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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