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Kanalnixen kämpfen gegen Seebären

Drachenboot Indoor Cup Kanalnixen kämpfen gegen Seebären

Kanalnixen schwangen im Wasser-Kampf gegen Seebären beim fünften Drachenboot Indoor Cup die Paddel, die Eidertigers traten gegen die Nordlichter an. 27 Teams mit 450 Teilnehmern aus Schleswig-Holstein,  dazu Gäste aus Schwerin und Rostock, maßen sich in vier Sparten in den 12,49 Meter langen, 250 Kilogramm schweren Booten.

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Trommlerin Saskia Grabbert (21) heizte dem Hobby-Team eim Rendsburger Drachenboot Indoor Cup ein.

Quelle: Beate König

Rendsburg. Das zehnköpfige Helferteam um die Organisatoren Wolfgang Berndt und Andreas Sick hatte die Hecks der Wettkampfgefährte mit Seilen und einem an den Startblöcken fixiertem Rollensystem miteinander verbunden.

Gepaddelt wurde gegen die Kraft des gegnerischen Teams. „Bei dieser Art von Rennen sind die Kraft und die Ausdauer entscheidend, Technik kommt an zweiter Stelle“, sagte Kai Schultz vom Team 1-19 Helgoland. Dass auch Kraft mit Fingerspitzengefühl eingesetzt werden muss, zeigte die Betriebsmannschaft der Stadt Rendsburg. Im ersten Durchgang geriet ihr Boot nach den ersten Paddelstichen derartig aus der Balance, dass es kenterte. Der Ausflug ins Schwimmerbecken war kein Drama, das Wasser war 25 Grad warm, die Luft hatte karibische 30 Grad.

Trommlerin Saskia Grabbert (21) heizte dem Hobby-Team eim Rendsburger Drachenboot Indoor Cup ein.

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Erlaubt war in der Fun-Sparte, was gefiel: Die Mannschaften starteten teilweise in kreativen Kostümen. Die Kanalnixen hatten über den Sporthosen und Shirts hautenge Etui-Kleider in grüner Schuppenoptik mit einer angenähten Funktionsflosse:  Der mit Schaumstoff ausgestopfte Fischschwanz diente als Sitzpolster für die harten Bootsbänke.

Die Gruppe Torpedo zeigte eindrucksvoll, was guter Familienzusammenhalt bedeutet. Das in blauen Ringelshirts angetretene Team der 14- bis 47-jährigen kämpfte sich bis zum Sieg. „Wir treffen uns, seit wir uns im Sprachkurs Deutsch kennengelernt haben, regelmäßig mit zehn Familien zum Sport“, erzählte Alexander Happel.

Betriebs- und Sportteams setzten die trainierte Paddeltechnik so druckvoll ein, dass sich das stille Wasser im Schwimmerbecken in schäumende Wogen verwandelte, die über die Beckenränder schwappten.

Als bestes Frauenteam waren die Hamburger Mädels im Rennen, in der Betriebssport-Startern musste Titelverteidiger Hobby Drachen den ersten Platz an die WSA-Drachen abgeben. Mit Muskelpower kämpfte sich die KfRG Rostocker Seebären an die Spitze der neun Starter-Teams in der Sportgruppe.

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