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Chillout-Zone fertig

Flintbek Chillout-Zone fertig

Und wieder ist ein Stück geschafft: Die Schüler der Schule am Eiderwald in Flintbek können sich über einen weiteren Schritt in Richtung Traum-Schulhof freuen. Der dritte Bauabschnitt, der überdachte Vorplatz vor der Mensa, ist fast fertig.

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Schulleiter Lutz Friemann (links) und Bürgermeister Olaf Plambeck freuen sich über den fast fertigen Unterstand des Künstlers Volker Tiemann.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Ungewöhnliche Form, außergewöhnliches Holz: Beim Bau der Skulptur, die der Künstler Volker Tiemann in den vergangenen Wochen gefertigt hat, wurde mit Essig imprägniertes Fichtenholz verwendet. Das erklärte Schulleiter Lutz Friemann bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Olaf Plambeck.

 Schon von weitem fällt die ungewöhnliche Form des Unterstands auf. „Das war ein Wunsch der älteren Schüler, den dortigen Raum zu einem Chill-Ort zu machen“, erläuterte Friemann. Ganz bewusst haben die Schüler sich entschieden, dass die Form des Unterstands im Gegensatz zu Gebäude stehen soll. „Das Gebäude ist streng geometrisch, gerade, rechtwinklig. Der Platz sollte im Kontrast dazu stehen“, so Friemann weiter. Das habe der Künstler Volker Tiemann auch komplett so umgesetzt.

 Im Sommer 2013 begann die ersten Diskussionen über die Umgestaltung des Schulhofes, im Oktober des Jahres standen die Wünsche fest. „Wir haben vier Bauabschnitte geplant, es begann alles mit der Sanierung der oberen Hofebene für die Sechs- bis Zehntklässler. Dann folgte die Erstellung der kleinen Sportfläche, an deren Seite große Steine quasi terrassenförmig die Fläche begrenzen.“

 Inzwischen ist man am dritten Bauabschnitt angelangt: „In den Herbstferien werden dort noch entsprechende Sitzmöbel installiert“, so der Schulleiter. Auch an eine teilweise Überdachung wurde gedacht. „Wenn es richtig regnet, bleiben die Schüler in den Klassen. So kann die Sonne in das Bauwerk scheinen“, sagte Lutz Friemann. Im Herbst wird auch der Fußbodenbelag dann fertig gestellt.

 Ganz wichtig war dem Künstler zudem, dass sein Werk ins Blumenbeet hineinragt. „Der Wunsch ist es, dass sich rankende Pflanzen an den Kanthölzern hocharbeiten“, weiß Friemann. Unter Leitung von Lehrerin Jana Prochnow wird sich eine Kunstgruppe im Unterricht mit der weiteren Verschönerung der Skulptur beschäftigen. Die geschätzten Kosten für den dritten Bauabschnitt liegen bei 40000 Euro.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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