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Surfer konnte sich retten

Eckernförde Surfer konnte sich retten

Weil eine Urlauberin am Sonntagabend einen einsamen Surfer mehrere hundert Meter vom Strand entfernt auf der kabbeligen See nach einem Kentern aus den Augen verloren hatte, rief sie die Rettungsleitstelle an. Die ältere Frau aus Baden-Württemberg habe das Schlimmste befürchtet und nicht verstehen können, wieso sich ein Surfer bei böiger Windstärke 7 bis 8 (Südost) aufs Wasser wagt.

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Nach der Meldung einer Urlauberin über einen vermissten Surfer auf Höhe des Restaurants „Taverna Kreta“ leitete die Eckernförder Feuerwehr sofort eine umfangreiche Suche mit etwa 50 Rettern und mehreren Such- und Rettungsbooten ein. Der georderte Rettungshubschrauber „Christoph 42“ stand nicht zur Verfügung.

Quelle: Uwe Rebehn

Eckernförde. Gegen 19.20 Uhr lief der Alarm mit dem Stichwort  „Wasserrettung“ bei der Eckernförder Feuerwehr auf. Kurz darauf standen die Retter komplett an der Seebrücke unmittelbar vor dem Restaurant „Taverna Kreta“ - direkt am Einsatzort.

Zusammen mit der Feuerwehr suchten zwei DLRG-Rettungsboote, zwei THW- und das Feuerwehrdienstboot, die Wasserschutzpolizei, die Standortfeuerwehr der Marine sowie die „Eckernförde“ von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger das Fördegewässer von „Kiekut“ bis zum „Dang“ ab, wobei Suchtrupps der Rettungkräfte zu Fuß auch die Strände kontrollierten. Ebenfalls im Einsatz waren Schutzpolizei und Rettungstrupps mit Notarzt. Gegen 20.30 Uhr meldete die Polizei dem Einsatzleiter Meint Behrmann, dass sie zwischenzeitlich den vermissten Surfer am Borbyer Strand aufgegriffen habe. Es bestehe kein Zweifel, dass der Aufgefundene die vermisste Person sei, bestätigte ein Beamter.

Der Verunglückte habe nach eigenen Angaben eine Havarie mit seinem Gerät gehabt, was auch die Urlauberin genau so beschrieben hatte. Unklar blieb, wie der Mann an Land gekommen war. Im Übrigen blieben die Personalien anonym, sagte die Polizei, weil keine Straftat vorlag. Allerdings lobten die Polizisten die aufmerksame Baden-Württembergerin: Es hätte ja auch ganz anders kommen können.

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