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Ehrenamt nimmt Menschen an die Hand

Ehrenamtmesse Rendsburg Ehrenamt nimmt Menschen an die Hand

40 Aussteller gaben am Sonntag bei der Ehrenamtmesse in Rendsburg Orientierungshilfe für alle, die sich für eine freiwillige Tätigkeit interessieren. Landrat und Schirmherr Rolf-Oliver Schwemer und Bürgermeister Pierre Gilgenast waren auch mit von der Partie. Die Organisatoren waren zufrieden.

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Die Rettungshundestaffel Holstein war eine von rund 40 Vereinen, Verbänden und Institutionen, die sich auf der Ehrenamtmesse präsentierten.

Quelle: Sven Janssen

Rendsburg. “Miteinander. Vielfalt. Leben.“ Das war am Sonntag das Motto der Ehrenamtmesse im Hohen Arsenal Rendsburg. Rund 40 Vereine, Organisationen und Initiativen zeigten den mehreren Hundert Besuchern, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann. Auch machten sie deutlich, dass nicht nur gegeben wird, sondern durch das Ehrenamt auch unheimlich viel zurückkommt. Das ist die hauptsächliche Triebfeder für die Ehrenamtlichen.

 Seit 2006 wird die Messe vom Arbeitskreis für bürgerschaftliches Engagement organisiert. „Wir möchten die Arbeit in den Blick der Öffentlichkeit rücken“, sagte Mitorganisatorin Irmhild Lindemann. „Es gibt viele Menschen, die helfen wollen, aber nicht wissen wo und wie“, erklärte Antje Wolff vom Organisationsteam. Mit der Messe wolle man Möglichkeiten aufzeigen, sich ganz entsprechend seiner Fähigkeiten engagieren zu können.

 „Von dieser Messe bin ich voll überzeugt“, sagte Schirmherr und Landrat Rolf-Oliver Schwemer. Gerade die Flüchtlingskrise habe gezeigt, dass es ohne das Ehrenamt nicht ginge. „Das Ehrenamt nimmt die Menschen an die Hand, und das finde ich großartig.“ Auch Bürgermeister Pierre Gilgenast sagte Danke. Vom Kindergarten bis in die Senioreneinrichtungen würden sich Ehrenamtliche engagieren. „Ohne sie wäre unser Leben um ein Vielfaches ärmer“, sagte er.

 Unter anderem stellte die junge Initiative „Meer bewegen“ ihre Arbeit vor. Die beiden Seefahrer Eike Tezler und Thomas Preuhsler gehen seit einem Jahr mit Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen segeln. Ein Spezialboot haben sie dafür gekauft und eine Kooperation mit dem Wassersportclub Wittensee geschlossen. „Heute engagieren sich bei uns schon 15 Ehrenamtliche“, freute sich Tezler über die Entwicklung. Nach der Devise „Alle in einem Boot“ schaffe man Inklusion auf dem Wasser.

 Die Rettungshundestaffel Holstein aus Wapelfeld brachte auch ihre Vierbeiner mit und zeigte, was es heißt, mit einem Hund unterwegs zu sein und vermisste Personen zu suchen. „Was für die Hunde Spiel ist, ist für uns ernste Arbeit“, umriss Ausbildungsleiterin Kitty Petersen-Pieper die Aufgaben. Auf der Messe will die Staffel neue Helfer finden. „Es ist für uns aber auch wichtig Netzwerke zu anderen zu knüpfen und zu zeigen, was wir können.“

 Vom Seniorenbeirat über die Pflege, die Flüchtlingshilfe, Feuerwehr, Rettungsdienste, Sportvereine bis hin zur Verkehrswacht und Beratungsstellen für die verschiedensten Fälle reichte das Angebot. „Nicht jeder, der sich informiert, engagiert sich sofort“, sagte Wolff. Aber die Messe gebe Orientierung. Oft würden sich viele erst im Nachhinein melden.

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