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Eichendorff-Schule tanzte eine ganze Woche

Kronshagen Eichendorff-Schule tanzte eine ganze Woche

Dance, dance, dance! In der Eichendorff-Schule in Kronshagen ist das Tanzfieber ausgebrochen. Eine Woche lang reisten die 300 Grundschüler mit ihren Lehrern musikalisch über alle Kontinente hinweg und schwoften dazu nach der jeweiligen Art des Landes. Das soll gut für Gehirn und Gemeinschaft sein.

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Freude an der rhythmischen Bewegung bei der Klasse 3c: An der Projektwoche Tanzen hatten auch die Jungs der Eichendorff-Schule viel Spaß.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Bei der Generalprobe am Freitagvormittag leuchtete die Begeisterung in den Augen der Kinder. „Es ist so spannend und anstrengend, aber es macht so viel Spaß“, sagte Caroline, noch etwas aus der Puste. Mit ihrer vierten Klasse brachte sie die Länder Holland und Irland tänzerisch auf die Bühne. „Wir gucken, wie wir uns verbessern können. Jeder kann etwas besonders gut. Das kann er den anderen zeigen“, sagte Laani.

 Doch die Begeisterung erfasste nicht nur die Mädchen. Rektor Stefan Ziervogel war bei der Projektwoche zunächst skeptisch, ob sich die Jungs mit gleicher Freude daran beteiligen würden. Eine Fußballwoche wäre wahrscheinlich mehr nach ihrem Geschmack gewesen. „Am Anfang wollten wir nicht tanzen“, räumte Tjarde ein, und Timon fügte hinzu: „Wir dachten, eine ganze Woche lang zu tanzen, ist doch blöd. Aber jetzt ist es so schön.“ Für ihren Einsatz gab es prompt Lob von den Mädchen. „Die Jungs können gut tanzen“, bescheinigte ihnen Wiebke. Die körperliche Koordination und das Zusammenspiel in der Gruppe verlangten den jungen Leuten mehr Aufmerksamkeit ab als jedes Computerspiel auf dem Smartphone. Zudem profitierte jeder von der Gemeinschaft.

 Das Einstudieren der Tänze lief unter professioneller Begleitung ab. Zudem warf eine angehende Wissenschaftlerin ein Auge auf das Projekt. Bente Luisa von Krahn schreibt ihre Magisterarbeit an der Uni Flensburg über das Thema „Tanzen in der Grundschule“. Sie weiß, dass sich die Kinder dadurch besser konzentrieren können. Tänzer sind sowohl körperlich als auch kognitiv gefordert. Beide Gehirnhälften kommen zum Einsatz. Darüber hinaus wird das Teamgefühl gestärkt. Deshalb fand von Krahn es toll, dass auch die Lehrer einige Tänze vorführten.

 Zum Abschluss der Projektwoche präsentierte die Schule das bunte Bewegungsspektakel am Freitagabend vor 1000 Zuschauern in der Sporthalle am Suchsdorfer Weg.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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