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Zweiter Findling soll Kunst werden

Ein Brunnen für Bissee Zweiter Findling soll Kunst werden

Bildhauer Rainer Fest hat bereits Ideen für den großen Stein, die zweite Hälfte eines großen, geborstenen Findlings, der auf dem Parkplatz des Antikhofs in Bissee liegt. Doch um aus dem Koloss ein Kunstwerk zu schaffen, muss Geld her. Dafür sucht Egon Blitza, Initiator des Skulpturensommers, nun Sponsoren.

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Rainer Fest und seine Brunnenskulptur: Jetzt müssen Geldgeber für die Bearbeitung der zweiten Findlingshälfte (im Bild rechts) gefunden werden.

Quelle: Sven Tietgen

Bissee. Bildhauer Rainer Fest hat auf dem Parkplatz des Bisseer Antikhofs den größeren der beiden Findlinge bereits fertig bearbeitet. Die ursprünglich für Juli vorgesehene Aufstellung der Skulptur mit dem Titel „Ein Brunnen für Bissee“ direkt neben der Eider wird aber auf den September verschoben: Initiator Egon Blitza sucht derzeit Sponsoren für die Gestaltung des zweiten Findlings. Blitza, der vor Jahrzehnten den alljährlichen Skulpturensommer angeschoben hat, benötigt für die weitere Bearbeitung eine vierstellige Summe.

 Die bisher aufgelaufenen Kosten rund um die beiden Großsteine mit einem Gesamtgewicht von 21 Tonnen hat der Neumünsteraner Gartenbauer aus eigener Tasche bezahlt. Das Werk will er der Gemeinde schenken. Die Idee, den etwas kleineren Findling unbearbeitet zu lassen, hatte Blitza aber verworfen. Beide Steine waren, wie berichtet, ursprünglich ein Brocken und wurde während der eiszeitlichen Gletscherbewegungen gespalten. „Beide Steine gehören zusammen, wie Holstein und Schleswig, und früher war die Eider die Grenze zwischen den Landesteilen“, sagte Blitza mit Blick auf dem Standort Eiderwiese, der im Besitz der Gemeinde ist.

 In Gesprächen mit älteren Dorfbewohnern, die in den vergangenen Wochen dem arbeitenden Bildhauer über die Schulter blickten, kam ein weiteres Detail ans Licht: Früher gab es an der Stelle eine Furt durch die Eider. Der Gemeinde sollen auch langfristig keine Kosten entstehen: „Wir vom Skulpturenkreis kümmern uns schon jetzt jede Woche um die Objekte, das wird auch für die Brunnenskulptur gelten.“

 Weitere Infos gibt Egon Blitza unter Tel. 04321/53312.

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