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Ein Ort wurde zum Flohmarkt

Kronshagen Ein Ort wurde zum Flohmarkt

Die Idee, ganz Kronshagen zu einem Basar zu machen, hat am Sonnabend großen Anklang gefunden. Mehr als 130 Anbieter boten meist auf ihren Grundstücken Flohmarktartikel feil, schenkten Kaffee aus, boten Kuchen an oder sorgten für warme Würstchen vom Grill.

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Anne Hundhausen (von links), Saskia Zühlsdorf und Ina Strege sind vom Ansturm auf ihren Stand überrascht.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Die Kunden für die Premiere von 14 bis 17 Uhr kamen aus dem ganzen Umland. Fast jeder fünfte Anbieter spendete einen Teil seiner Einnahmen für gute Zwecke.

 „Mit dem Wetter hatten wir am Ende noch richtig Glück“, sagte Initiatorin Silke Umlauff, die von so viel Interesse völlig überrascht war. Pünktlich zum Beginn um 14 Uhr hörte der Regen auf, erst nach dem Ende um 17 Uhr setzten wieder kräftige Schauer ein.

 „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Leute kommen“, sagte Anne Hundhausen, die gemeinsam mit Ina Strege und Saskia Zühlsdorf ihren Stand unter einem Zeltpavillon aufgebaut hatte. Flohmarkt direkt am Haus sei klasse, da müsse man nicht die ganzen Sachen irgendwohin schleppen. Außerdem spare man auch die Standgebühr, die sonst üblicherweise fällig werde.

 Lena Christiansen und Lina Janßen waren auf der Suche nach Schnäppchen. „Die Idee mit dem Flohmarkt ist klasse, aber er ist viel zu weitläufig, da reicht die Zeit nicht aus, um alle Stände zu besuchen.“ Mehr wegen der gemütlichen Atmosphäre und um hier und da mal einen Kaffee zu trinken, waren Dorothea Hahnkamp und Eva Schiwietz unterwegs. „Am schönsten waren die Gartenführungen bei Silke Umlauff“, fassten sie ihre Eindrücke zusammen.

 Ingeborg Koch fand die Idee für den Basar so gut, dass sie gleich alle ihre Einnahmen für Kultur in Kronshagen spendete. Gut ein Fünftel der Anbieter folgte dem Aufruf der Initiatorin und spendete – mal zehn Prozent, mal mehr für Flüchtlinge, Kultur oder auch das Tierheim in Uhlenkrog.

 Die meisten Anbieter und Besucher waren am Ende begeistert. Eine Wiederholung sei gut vorstellbar, sagte Umlauff – vielleicht mit mehr Zeit zum Stöbern.

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