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Ein großer Schritt zur Glasfaser

Böhnhusen Ein großer Schritt zur Glasfaser

Der Glasfaseranschluss kommt. 190 Anwohner aus Böhnhusen, Techelsdorf und Schönhorst machen mit. Am Dienstag zählten die Stadtwerke Neumünster (SWN) die Anmeldungen durch. 160 hatte der Anbieter als Mindestgrenze für einen Ausbau gesetzt.

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Geschafft! Das Glasfasernetz kommt.Die Böhnhusener (vorn von links) Jan Doose, Nicole Reshöft, Bürgermeisterin Birgit Nicklaus, Doris Hameister, (hinten von links) Hauke Först, Florian Kähler, Matthias Davids, Beate Traulsen und Göncke Hortmann feiern.

Quelle: beate könig

Böhnhusen. Damit rückt nach zwei Jahren Planung und Vorarbeiten das schnelle Internet in greifbare Nähe. „2016 haben wir einen Hotspot im Feuerwehrgerätehaus und machen die Sitzung per Skype,“ stellte Böhnhusens Bürgermeisterin Birgit Nicklaus nach dem ersten Jubel launig in Aussicht. Sie hatte die Zahlen von den SWN vor der Gemeindevertretersitzung gerade erfahren.

 Die guten Anmeldezahlen seien auf Ehrenamtler zurückzuführen, die belegte Brote und Kuchen für die SWN-Info-Tage stifteten, sagte Nicklaus. „Alle Bürgermeister warben in ihren Dörfern in persönlichen Gesprächen mit den Dorfbewohnern für den Anschluss“, meinte Helfer Florian Kähler aus Böhnhusen. „Die älteren Anwohner haben aus Solidarität mitgemacht,“ stellte Birgit Nicklaus fest.

 Nächste Schritte: Im Außenbereich von Böhnhusen soll ein Platz für ein 2,50 mal 1,40 mal 0,50 Meter großes Multifunktionsgehäuse gefunden werden, von dem aus die SWN das Glasfasernetz aller drei Gemeinden zentral managt. Die Anwohner bekommen Termine von den SWN-Technikern.

 Entscheidendes Kriterium für das Gelingen war, dass die Gemeinden alle Leerrohre verlegten, als die SH Netz AG Gräben für neue Mittelspannungsleitungen durch die Dörfer zog, erinnerte Nicklaus. „Das war ein Gücksfall.“ Mit dem Glasfaser-Anschluss bis ins Haus sind die Dorfbewohner in Zukunft besser ausgestattet als der Durchschnitt in München.

 Große Projekte will sich die Gemeinde 2016 nicht vornehmen, beschloss die Gemeindevertretung. Die Regenwasser-Kanalsanierung wird um ein Jahr verschoben. Die Straße Im See soll mit Laternenmasten und Breitbandanschluss ausgestattet, zehn Straßenabläufe saniert werden. Zur Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs muss die Feuerwehr noch Stellung nehmen. bk

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