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Einbruch im Freibad: Belohnung ausgesetzt

Flintbek Einbruch im Freibad: Belohnung ausgesetzt

Die Verärgerung ist den beiden Männern anzusehen: Flintbeks Bürgermeister Olaf Plambeck und Fördervereinsvorsitzender Wulf Briege sind sauer. Am vergangenen Wochenende wurde im Freibad eingebrochen. „Geklaut wurde wenig, aber es wurde sehr viel zerstört. Und das ist ärgerlich“, fasst Briege das Vorkommen zusammen.

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Daumen runter: Beschmiert und aufgebrochen wurde die Tür des neuen Unterstands im Freibad, darüber ärgert sich Wulf Briege.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Bei einem Ortstermin im Freibad wird das Ausmaß des Schadens schnell deutlich. „Der oder die Täter haben wahllos mit schweren Steinen die Scheiben unserer Umkleidekabinen kaputt geschmissen.“ Briege zeigt auf die Fenster, die unverzüglich mit Brettern vernagelt wurden. „Bei dem Wetter wollen wir nicht, dass noch Regen oder Laub in die Räume kommen“, erläutert Bürgermeister Plambeck.

 Auch die neue Hütte, in der unter anderem Schubkarre, Werkzeug und Plakate lagern, blieb nicht verschont. „Das Schloss wurde zerstört, Lacke und Farben gestohlen und leider auch mit Farbe herum gesprüht“, berichtet Briege. In der Hütte sind Farbspuren zu finden, an der Rückseite des gegenüberliegenden Gebäude prangt die Zahlenkombination 362 in gelber Farbe. „Vielleicht hat diese Zahlenkombination ja etwas zu bedeuten?“, rätselt Briege.

 Der Tatzeitraum ist gut einzugrenzen, denn: „Am Freitag wurde hier noch ein Baum gepflanzt, da war alles in Ordnung.“ Am Montagmorgen hatten Mitarbeiter des Klärwerks die Pumpen kontrollieren wollen und dabei den Vandalismus entdeckt. Ein nicht unerheblicher Schaden: „Jedes Fenster können wir mit 500 Euro ansetzen, das ist so ärgerlich.“

 Die Polizei sei informiert und würde in alle Richtungen ermitteln, sagt der Verwaltungschef. Die Gemeinde hat eine Belohnung in Höhe von 100 Euro ausgesetzt, der Förderverein Freibad Flintbek ebenfalls. Der Grund liegt auf der Hand: „Es ist eine Sauerei, denn es ist weit weg von jeder Motivation, hier nur Schaden anzurichten“, ärgert sich Briege. Sein Facebook-Eintrag über den Einbruch hat bereits mehr als 5000 Reaktionen erhalten. „Ich bin kein Freund von Petzerei, aber in diesem Fall würde ich es begrüßen, wenn die Täter verpetzt werden“, sagt er.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
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