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Auf Kollisionskurs

Einzelhandel in Fockbek Auf Kollisionskurs

Fockbek geht auf Kollisionskurs mit dem Nachbarn Hohn. Die Gemeinde hält fest an Umzug und Vergrößerung des Einkaufszentrums. Den Bebauungsplan dafür hat die Gemeindevertretung am Dienstagabend beschlossen. Gleichzeitig unterschrieb Bürgermeister Holger Diehr einen Vertrag mit den Investoren.

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Aldi und Edeka sollen an den Ortsrand von Fockbek ziehen und wachsen.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Fockbek. Erstmals stellte Fockbek die Pläne vor einem Jahr vor. Aldi und Edeka wollen ihren jetzigen Standort am Disshorn verlassen und am Ortsausgang in Richtung Hohn neu und größer bauen. Zurzeit hat Aldi eine Fläche von 800 Quadratmeter, Edeka ist 1200 Quadratmeter groß. Daraus sollen nach Angaben von Bürgermeister Holger Diehr 1000 beziehungsweise 1800 Quadratmeter am Ortsrand werden. Damit seien ursprüngliche Pläne schon abgespeckt, um Hohn entgegen zu kommen, sagte Diehr am Mittwoch. Hohns Bürgermeister Jürgen Kuhrt hat bereits erklärt, dass er die Fockbeker Pläne ablehnt, weil er darin einen Angriff auf den eigenen Einzelhandel sehe. Hohn beharrt auf seinem Mitspracherecht.

Nun müsse das Land in dem Konflikt abwägen zwischen den Rechten Hohns als Zentralort und dem Fockbeker Anspruch auf Wachstum, sagte Diehr. Das Land kenne den Zwiespalt. Es habe in Kiel zwar bereits Gespräche gegeben aber noch keine Einigung. Es gebe momentan keinen Zeitdruck, erklärte der Bürgermeister.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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