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Viele Wünsche werden erhört

Langwedel Viele Wünsche werden erhört

Der Wunschzettel für die zukünftige Nutzung der Halle Am Wollm in Langwedel war lang. Im ehemaligen Betriebsgebäude der Zimmerei Claus Brüning, das die Gemeinde für 350000 Euro gekauft hat, sollen die Feuerwehr, der Gemeindearbeiter, Schulbus und das Bürgermeisterbüro unterkommen.

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Architekt Bernd-Dieter Burkhardt (links) und Brandschutzsachverständiger Randolf Hergenhan zeigen die Umbaupläne für das Obergschoss der neuen Halle.

Quelle: Beate König

Langwedel. 150000 Euro will die Gemeinde nach derzeitigem Stand für den Ausbau in die Hand nehmen. Die Nutzung der aktuell 340 Quadratmeter großen Hallenfläche im insgesamt 500 Quadratmeter großen Erdgeschoss stand bei der Diskussion der knapp 30 Einwohner im Fokus. Die Pläne von Architekt Bernd-Dieter Burkhardt für die Unterbringung des Bürgermeisterbüros, der Räume für den Gemeindearbeiter und dessen Arbeitsgeräte, einen Besprechungsraum, Toilettenanlage und der Anbau einer zweiten Fluchttreppe waren konsensfähig. Auf Widerstand stieß bei der Feuerwehr jedoch der Plan, drei neue Tore für Fahrzeuge einzubauen. Burkhardt hatte sie mit Blick auf mögliche zukünftige Aufgaben der Wehr großzügig eingeplant. „Wir haben nur zwei Fahrzeuge“, erinnerten die Feuerwehrleute.

Den von der Wehr ungenutzten Teil der Halle mit einer Wand abzutrennen und als Gemeinderaum zu nutzen, kam als Idee aus dem Plenum. Bürgermeister Holger Spießhöfer erinnerte: „Für beides kommt auch das alte Feuerwehrhaus in der Kieler Straße infrage.“ Auch den weiteren Ausbau der oberen Etage, die derzeit auf 120 Quadratmeter angelegt wurde, nahm Burkhardt als Wunsch auf. „An den Pfeilern des Gebäudes sind Knaggen vorhanden. Sie können einen eingezogenen Fußboden tragen.“ Allerdings müsse man bedenken, dass die Halle mit dem Einziehen einer Decke nicht mehr durch die Oberlichter im First natürlich erhellt werde. „Das ist dann wie in einer Tiefgarage.“

Die Wünsche der Jugendfeuerwehr waren konkret: Stauraum, um das Ausbildungsmaterial unterzubringen, und Platz für eine Garderobe mit 27 Haken. Eine Wasserentnahmestelle oder ein Hydrant für Übungen auf dem 5000-Quadratmeter-Gelände wurde ebenfalls gewünscht.

Spießhöfer will die hohen Fenster, die den Zweckbau wohnlich wirken lassen, nach Möglichkeit erhalten. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sei nicht im Gemeindebesitz, die Dachfläche werde zukünftig an den Anlagenbesitzer verpachtet. Der Holzofen im Gebäude werde stillgelegt, stattdessen eine Gasheizung installiert und das Gebäude wärmeisoliert. Die Halle soll keine Heizung erhalten.

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