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Grüne Wiese soll grün bleiben

Flintbek Grüne Wiese soll grün bleiben

Die Empfehlungen der Stadtplaner von der Citymanagement GmbH (Cima), wie der Flintbeker Ortskern weiter entwickelt werden soll, sind klar: Geschäfte mit Kernsortimenten wie etwa Lebensmittel, Schuhe, Papierwaren, Bücher oder Drogerieartikel sollen zukünftig nicht auf der grünen Wiese, sondern ausschließlich im Ortskern angesiedelt werden.

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Die Blumenwiese gehört als mögliche Ausbaufläche im Entwicklungskonzept mit zum Zentrum.

Quelle: Beate König

Flintbek. Der Hauptausschuss segnete das Einzelhandelskonzept jetzt ab. Vor dem Konzept stand die Bestandsaufnahme: 35 Betriebe mit 8500 Quadratmetern Verkaufsfläche zählte die Cima in Flintbek. Gemeinsam erwirtschaften sie 28,8 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. 23 Geschäfte mit insgesamt 4600 Quadratmetern liegen im Gebiet, das im Entwicklungskonzept als Ortskern definiert wird. Ihr Gesamtbruttoumsatz liegt bei 19,8 Millionen Euro. 16 Unternehmen bieten auf insgesamt 3555 Quadratmetern Verkaufsfläche Mittel des täglichen Bedarfs an. Auf immerhin 1000 Quadratmetern sind es Artikel aus den Bereichen Spiel, Sport und Hobby sowie auf 900 Quadratmetern Glas, Keramik, Porzellan.

 Eine Straßenumfrage bei 329 Passanten ergab, das 77 Prozent zum Einkaufen nach Flintbek kommen, 25 Prozent der Befragten waren Auswärtige. Besonders gefragt sind Lebensmittel, 92 Prozent der Kunden besuchen deswegen die Gemeinde. Im Vergleich zu anderen Gemeinden wurden die Öffnungszeiten mit einer 1,8 bewertet. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis,“ so Julia Lemke von der Cima. Schlecht werde die Außenwirkung der Geschäfte bewertet. Vermisst wurde eine Drogerie, Baumarkt, Heimtextilien und Schuhgeschäft, auch ein Bio-Markt und ein Duscounter. „Flintbek ist als Einzelhandelsstandort wichtig in der Region“, resümierte Lemke.

 Gebietsentwicklungspläne des Einzelhandelskonzeptes, die unter anderem die Blumenwiese am Eiderkamp als bebaubare Fläche ausweisen, den Famila-Standort am Kätnerskamp als Platz für eine Drogerie, Flächen hinter Edeka als Vergrößerungsareal für das Lebensmittelgeschäft, stellte Julia Lemke nicht explizit vor. Sie sind im Internet jedoch einsehbar: www.flintbek.de

 Ausschussmitglied Rüdiger Voges (Grüne) beantragte, die im Einzelhandelskonzept festgelegten Ortskerngrenzen in der Dorfstraße bis zum Fahrradgeschäft auszudehnen. Das wurde mehrheitlich abgelehnt. Am Mittwoch, 15. Juli, wird um 18.30 Uhr in der Amtsverwaltung, Heitmannskamp 2, das Entwicklungskonzept vorgestellt.

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