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Wohnungsbau kann in Kürze beginnen

Eisendorf Wohnungsbau kann in Kürze beginnen

„Das Baurecht ist geschaffen“, fasste Eisendorfs Bürgermeister Bernd Irps nach der Abstimmung zum Bebauungsgebiet in der Straße In de Loh in der Gemeindevertretung am Dienstagabend zusammen.

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Der Knick wurde auf den Stock gesetzt, die Eiche im Vordergrund muss noch gefällt werden.

Quelle: Gunda Meyer

Eisendorf. Zuvor stellte Ingenieur Norbert Jeß die Änderungswünsche, die Land und Kreis an dem ursprünglichen Bebauungsplan hatten, vor.

 Auf dem Gelände sollen sechs Grundstücke mit Wohnbebauung entstehen. Die wesentlichste Änderung, die die Untere Naturschutzbehörde verlangt, betrifft den Knick zwischen dem künftigen Bebauungsgebiet und dem angrenzenden Acker. „Die Behörde fordert, dass zu dem Knick ein Abstand von fünf Metern eingehalten wird“, erklärte Jeß. Diese Quadratmeter wären für einen künftigen Grundstückseigentümer nicht nutzbar.

 Eine Alternative sei, dass der 39 Meter lange Knick zu einer ganz normalen Hecke umfunktioniert wird, das bestehende Gehölz erhalten bleibt, und auf einer Ausgleichsfläche 39 Meter Knick zusätzlich geschaffen werden. Für diese Idee sprach sich die Gemeindevertretung einstimmig aus.

 Die fünf Eichen, die an der Straße stehen, sollen bis auf eine erhalten bleiben. „Wir haben festgestellt, dass bei der einen Zwillingseiche Wasser aus dem Stamm rinnt und ein Baumgutachter sagt, dass der Baum nur kurzfristig zu retten sei“, erklärt Irps. Deshalb muss der Baum, in dem Fledermäuse wohnen sollen, weichen. Hier ist die Auflage des Kreises, dass die restlichen vier Eichen jeweils mit einem Fledermauskasten versehen werden.

 Mit dem Bau könne „in Kürze“ begonnen werden, sagt Irps.

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