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Adventsmarkt trotzt dem Schietwetter

Emkendorf Adventsmarkt trotzt dem Schietwetter

Auch im Regen lässt es sich gut Bummeln und Stöbern. Denn auf dem Adventsmarkt auf Gut Emkendorf können sich an diesem Wochenende die Besucher auch in die alten, restaurierten Ställe und Scheunen, außerdem unter jede Menge Zeltdächer zurück ziehen, um die Auslagen der über 100 Aussteller anzuschauen.

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 Auch im Regen lässt es sich auf dem Adventsmarkt in Eckernförde gut Bummeln und Stöbern.

Quelle: Nora Saric

Emkendorf. Es riecht nach gebrannten Mandeln, nach Punsch, Gewürzen, Gebäck und rauchendem Feuer. Unter den Schirmen und den Kapuzen der Regenjacken sind trotz der Nässe viele gut gelaunte und lachende Gesichter zu sehen. Der gepflasterte Weg hoch zum Gutshof ist gesäumt von vielen Metall- und Holz-Kunstgegenständen. An der Glut eines Feuers wärmt sich Grit Loßau die klammen Hände. Dies ist ihr erster Besuch auf dem Markt und sie möchte sich gerne überraschen lassen. Gleich am Ein- und Ausgang hat – wie bei jedem Markt auf dem Gut – Metallgestalter Michael Geisert aus Westerrönfeld seinen Stand mit Feuertöpfen, die auch als Pflanzenschalen genutzt werden können, oder dekorativen Stäben, an denen Metall-Herzen baumeln. „Auf jeden Fall ist das ein Pflichttermin für mich“, sagt er und verkauft einen seiner Stäbe an Frauke Sell aus Lindau bei Gettorf. Der soll ihren Garten verschönern. Dies ist nicht ihr erster Besuch des Adventsmarkts. „Eigentlich ist es noch schöner hier, wenn es schon dunkel ist. Die Atmosphäre ist einfach toll.“ Dort, wo es dunkler ist, nämlich in der alten Scheune auf dem großen Hof, da leuchten die Kaffeekannen-Lampen von Silke Thomsen aus Nordhastedt. „Ich nehme privates Geschirr an und baue es um“, erklärt sie und lacht. „Mit Kaffee ist dann nichts mehr.“

Hier sehen Sie Eindrücke vom Adventsmarkt auf Gut Emkendorf.

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Unterhalb des herrschaftlichen Herrenhauses bieten Landwirte aus der Region saisonales Obst und Gemüse, die letzten Kürbisse, Kohlköpfe oder Lauchstangen vom Feld an, oder aber saftige rote Äpfel. Neben Kunstschmieden, Naturkostmetik-Herstellern oder Buntglas-Künstlern, sägt Holzkünstler Marcus Hönke aus Krummesse bei Lübeck live für die Besucher seine sogenannten „lustigen Rindenviecher“. Hinter ihm sitzt Sabine Knust und schleift die Kanten ab. Beeindruckt bleiben hier Rudi und Birgitt Seifert aus Hannover stehen und beobachten den Kunsthandwerker an seiner selbst gebauten Sägemaschine. Das Unterteil einer alten Mundlos-Nähmaschine sorgt durch das Fußpedal für den nötigen Antrieb. Ein daran befestigter Blasebalg pustet die Holzspäne vom Sägen weg. „Die ganze Konstruktion funktioniert nur“, so Hönke, „mit der Hilfe vom Hausmeister.“ Er zeigt auf ein kleines Püppchen, das mitten in der Konstruktion sitzt. „Der hilft beim Strom holen.“ Die Seiferts sind jetzt jedenfalls Besitzer zweier Rindenviecher. Sie genießen die Stimmung des Markts in der historischen Umgebung und finden: schlechtes Wetter gibt es nicht.

In einem der Ställe stöbert Hella Däuble aus Westerrönfeld und begutachtet einen wollenen Poncho. „Das ist so toll mit den alten Ställen hier“, erzählt sie. „Ich bin zum ersten Mal hier und wollte mal schauen, was es so Neues gibt.“ Eigentlich möchte sie schöne Weihnachtsdekoration finden.

Der Adventsmarkt auf Gut Emkendorf ist auch am Sonntag, 15. November, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro, Kinder unter 16 Jahren zahlen nichts. Es gibt kostenlose Parkplätze.

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