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60 Enten auf der welligen Rennbahn

Entenrennen Brügge 60 Enten auf der welligen Rennbahn

Enten, die sich aus dem Kescher befreien, das Wehr beim Mühlrad überqueren und mit der Strömung Richtung Molfsee ausbüxen: „Das hatten wir noch nie beim Entenrennen in Brügge“, sagte Kirchenvorsteherin Dörte Buthmann überrascht.

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 Brachten Enten, die sich im Ufergrün verfangen hatten, wieder in die Strömung: Katharina Brandau und Lars Britschin.

Quelle: Beate König

Brügge. 60 Starterlizenzen für die gelben Gummitiere waren zum Auftakt des Kirchengeburtstags, der traditionell am Namenstag der Johanniskirche gefeiert wird, für drei Euro pro Stück verkauft worden. „Das Geld kommt Projekten der Kirchengemeinde zu Gute,“ erklärte Dörte Buthmann.

Im Schatten der alten Blutbuche vor dem Pastorat wurde vor dem Rennstart der Festtag mit einem gemeinsamen Essen begangen. „Die Johanniskirche wurde 1210 das erste Mal urkundlich erwähnt und ist damit die älteste im ganzen Kirchenkreis Altholstein“, erinnerte Pastor Henry Koop die Gäste.

Hier sehen Sie Bilder vom Entenrennen in Brügge.

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Ab auf die rund 350 Meter lange Rennstrecke in der Eider ging es für die Enten vom Flussufer des Pastoratsgartens aus. Eine Pole-Position konnte sich dabei niemand herausarbeiten. Per Kippstart aus dem Korb ging in die Strömung. Katharina Brandau und Lars Britschin schaufelten dabei Enten, die sich in den überhängenden Grün verfangen hatten, vom Kanu aus per Paddel zurück auf die wellige Rennbahn. Sie setzen im Anschluss auch den davonschwimmenden Enten übers Wehr nach.

Seit acht Jahren steht das Entenrennen auf dem Festprogramm zu Johanni. In diesem Jahr lud Pastor Koop auch noch zum Flohmarkt auf den Dachboden des Pastorats ein, die Jugendgruppe der Kirche rundete den Tag mit der Aufführung des Lustspiels „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist in der Kirche ab.

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