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Studt: „Was ich gesehen habe, ist gut“

Erstaufnahmeeinrichtung in Rendsburg Studt: „Was ich gesehen habe, ist gut“

Als letzten Standort auf seiner Tour besuchte Innenminister Stefan Studt (SPD) am Mittwochnachmittag die Erstaufnahmeeinrichtung in Rendsburg. Dort entstehen Unterbringungsmöglichkeiten für rund 2000 Flüchtlinge. Studt sagte, dass Rendsburg möglicherweise eine größere Rolle in der Bewältigung der Flüchtlingskrise spielen könnte.

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Innenminister Stefan Studt (SPD, l.) informiert sich bei Rüdiger Smal vom Landespolizeiamt über den Stand der Arbeiten in der neuen Erstaufnahme in Rendsburg.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg.  „Wir wollen Verwaltungsstrukturen zukünftig auf wenige Standorte konzentrieren“, sagte der Innenminister. Die Mischsituation aus festen Gebäuden und Containern, die für Rendsburg geplant sei, sei besser als eine reine Containerlösung. Hieß es Anfang des Monats noch, dass die ersten Flüchtlinge Mitte Januar in Rendsburg einziehen sollen, korrigierte Studt diese Prognose auf Februar. Die Unterbringungssituation sei momentan relativ entspannt, Eile sei daher nicht geboten.

 Bei einem Rundgang mit den zukünftigen Leiter Ove von Dohlen schaute sich der Innenminister die Anlage an. „“, sagte Studt, die Gebäude seien in einem allgemein guten Zustand, lediglich im Sanitärbereich müssten Arbeiten nachgeholt werden. Dies soll nun auch verstärkt passieren.

 In der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne im Norden von Rendsburg sollen Unterkünfte für rund 2000 Flüchtlinge entstehen. Ein alter Hubschrauberlandeplatz und vier ehemalige Militärgebäude wurden dafür bereits eingezäunt. Eine alte Turnhalle dient zurzeit als Lager für das Inventar der späteren Einrichtung und soll in eine Mensa umgebaut werden. Diese ist allerdings mittlerweile voll.

 „Ich habe die Zulieferung erst einmal gestoppt“, sagte Rüdiger Smal vom Landespolizeiamt, der den Aufbau der neuen Einrichtung leitet. In der Halle lagern Möbel, Bettzeug und Hygieneartikel für rund 1400 Menschen. Sobald die ersten Container stehen, soll die Einrichtung verteilt werden. Der Plan ist es, rund 300 Wohncontainer auf dem geteerten Hubschrauberlandeplatz aufzubauen. In 200 weiteren Containern sollen dann Duschen, Toiletten sowie eine provisorische Verwaltung und Medizinstation untergebracht werden. Sind die vorhandenen Gebäude saniert, sollen Verwaltung und Medizinbereich umziehen, erläutert Smal. Das soll ab Februar geschehen.

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