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Wahlplakate hängen noch in Quarnbek

AfD gibt sich unschuldig Wahlplakate hängen noch in Quarnbek

Bürgermeister Klaus Langer (Grüne) aus Quarnbek ist sauer. Seit Oktober bemüht er sich, dass FDP und AfD ihre Bundestagswahlplakate abhängen. Das hätte eine Woche nach der Wahl passieren müssen. Die Gemeinde wird sie jetzt entfernen lassen und den Parteien die Rechnung plus Bußgeld schicken.

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Bürgermeister Klaus Langer reicht es: AfD und FDP hängen ihre Wahlplakate in Quarnbek nicht ab, jetzt droht ein Bußgeld.

Quelle: Sven Janssen

Quarnbek. „Wir haben die Parteien mehrfach aufgefordert, tätig zu werden“, sagt Klaus Langer. „Die AfD hat sich telefonisch zurückgemeldet und behauptet, dass sie die Plakate bereits abgenommen hätten, aber Unbekannte diese wieder aufgehängt haben“, erzählt der Bürgermeister. Über solche Erklärungen könne er nur mit dem Kopf schütteln.

„Wir werden die Plakate jetzt entfernen lassen und die Kosten dafür den Parteien in Rechnung stellen.“ Zusätzlich werde auch ein Bußgeld verhängt. Nach Angaben des Amtes Achterwehr könne dieses bis zu 2556 Euro betragen. Dass er die Kosten auf jeden Fall eintreiben will, daran lässt Langer keine Zweifel. „Wenn nicht gezahlt wird, dann werden wir notfalls auch gerichtlich gegen die Parteien vorgehen und das Geld einklagen.“

„Es kann sein, dass in einigen Gemeinden noch Plakate hängen, vor allem dort, wo wir keine eigenen Ortsverbände haben“, sagt dazu FDP-Landesgeschäftsführer Jan Voigt. Zuständig seien die FDP-Kreisverbände. „Ich werde mich mit denen in Verbindung setzen, um die Sache zu klären.“

Auch bei der AfD seien die Kreisverbände zuständig, so Landesfraktionssprecher Peter Rohling. Es sei tatsächlich vorgekommen, dass AfD-Plakate teilweise auch an anderen Standorten von Unbekannten wieder aufgehängt wurden. Auch er sagt zu, sich mit dem zuständigen Kreisverband in Verbindung zu setzen.

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