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470 Studenten bekommen mehr Platz

Osterrönfeld 470 Studenten bekommen mehr Platz

Der Grüne Kamp wächst weiter. Der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Kiel, der in Osterrönfeld liegt, bekommt für rund 2,6 Millionen Euro ein neues Labor- und Seminargebäude. Die bestehenden Bauten stammen von 1970 und sind nur für die Hälfte der aktuellen Studentenzahlen errichtet worden.

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Prodekan Prof. Dr. Urban Hellmuth: „Der Neubau ist ein Bekenntnis zu dem Standort am Grünen Kamp.“

Quelle: Malte Kühl

Osterrönfeld. „Der Neubau ist ein Bekenntnis zum Standort der Außenstelle am Grünen Kamp“, sagt Prodekan Prof. Dr. Urban Hellmuth. Osterrönfeld sei die einzige verbleibende Außenstelle der FH Kiel und stehe in direkter Nachbarschaft zur Landwirtschaftskammer. Lange Zeit sei über die Erweiterung diskutiert worden, insbesondere da das Grundstück, auf dem das Gebäude steht, der Landwirtschaftskammer gehöre, erinnert Urban Hellmuth.

 Aktuell nutzten rund 470 Studenten des Bachelorstudiengangs Landwirtschaft und des Masterstudiengangs Agrarmanagement den Standort in Osterrönfeld, erläutert der Prodekan. Es gebe im Bachelor einen Numerus Clausus mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und im Master einen NC von 2,1, um die Studierenden auszuwählen. Trotzdem seien die Studiengänge voll. Das liege zum einen daran, dass Agrarwirtschaft eine große Bedeutung habe, zum anderen aber auch daran, dass es im Moment besonders geburtenstarke Jahrgänge gebe.

 In drei Bauabschnitten soll das Gelände der Fachhochschule maßgeblich umgebaut werden. Im ersten Schritt wird der Neubau mit rund 700 Quadratmetern auf einer Rasenfläche vor dem derzeitigen Gebäude errichtet. Darin werden neue Labore und ein Seminarraum für rund 70 Studierende entstehen. Danach werden die alten Labore in kleine Arbeitsräume und Büros umgebaut. Im letzten Abschnitt sollen dann die Bibliothek und die Mensa erweitert und umgebaut werden.

 Der erste Teil des Projekts soll bis September 2018 fertig sein, meint Prodekan Hellmuth. Gerade die Labore sind nicht mehr auf dem benötigten Stand der Technik. Meist nutzen die Studenten die Einrichtung für inhaltsnahe Versuche, wie Futtermittel-Analysen oder für die Untersuchung von Gülleproben auf ihre Bestandteile, erläutert der Prodekan. Das Labor sei jedoch deutlich veraltet.

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