25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Auf der Suche nach Schnäppchen

Bambinibörse Felde Auf der Suche nach Schnäppchen

Wenn in Felde Bambinibörse ist, dann herrscht Ausnahmezustand, die Dorfstraße ist zugeparkt und die Schlange der Wartenden reicht von der Grundschule bis hin zur Volkshochschule. Wer zuerst kommt, der findet die besten Schnäppchen, hat sich wohl so mancher Besucher gedacht und kam schon am Freitagabend, um die Auswahl für die Kleinen in Augenschein zu nehmen.

Voriger Artikel
Seit 1979 sehr beliebt
Nächster Artikel
Feuerdrachenrennen als Highlight

Das Quartett Susanne Holtz (von links) Monika Steffen, Helke Niesen und Mechthild Köster organisiert ehrenamtlich die Bambinibörsen in Felde.

Quelle: Sven Janssen

Felde. Zum 25. Mal fand die Bambinibörse in Felde statt, zur Feier des Jubiläums gleich an zwei Tagen. Ehrenamtlich organisiert werden Kinderkleidung, Bücher und Spielzeug verkauft, aus denen die Kleinen rausgewachsen sind oder für das sie kein Interesse mehr haben. „Die Kinder wachsen so schnell, da ist vieles noch fast neu und paßt schon nicht mehr“, erzählt eine Mutter, während sie auf dem Tisch nach einer größeren Hose suchte.

Die Bambinibörse in Felde ist ein Publikumsmagnet. Schon kurz nach der Öffnung drängen sich die Schnäppchenjäger an den Tischen.

Zur Bildergalerie

„Alles wird zu Flohmarktpreisen angeboten, da ist die Jeans für zwei Euro dabei oder das T-Shirt für 50 Cent, natürlich gibt es auch Markenkleidung, die ist dann aber ein wenig teurer“, sagte Mechthild Köster, eine der vier Organisatorinnen. Feilschen, wie auf dem Flohmarkt, könne man auf der Bambinibörse allerdings nicht. „Da wir für die vielen Eltern verkaufen, hat alles einen Festpreis, den wir nicht ändern können“, erklärte Monika Steffen. Auf den werden dann an der Kasse noch zehn Prozent aufgeschlagen, die dann als Spende an die Grundschule gehen, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. „Mit dem Geld unterstützen wir dieses Mal wieder das Weihnachtsmärchen“, sagte Helke Nielsen. Auch eine Tischtennisplatte, einen Riesenglobus, Sitzkissen und Vieles mehr hat das Bambiniquartett mit den vergangenen 25 Veranstaltungen schon finanziert. Fast 20000 Euro seien so zusammengekommen.

Im März 2003 startete die erste Börse. „Die Idee hatte Claudia Lanzmann“, erinnerte sich Susanne Holtz, die selbst seit Beginn dabei ist. Langsam sei es dann angelaufen. „Erst waren wir noch im Kindergarten, hatten 15 Helfer und vielleicht 40 Anbieter.“ Dann sei die Börse schnell gewachsen. Heute bewältigen 40 Helfer den Andrang und die Zahl der Verkäufer ist auf 80 limitiert. „Wenn wir wollten könnten wir noch mehr annehmen, aber dafür reicht der Platz nicht“, sagte Nielsen. Immer wenn im März und September die Bambinibörse öffnet, können sich Verkaufsinteressenten per Telefon anmelden. „Für eineinhalb Stunden schalten wir die Leitung frei“, erklärte Nielsen die Regeln, die Plätze seien meist aber schon nach gut einer Stunde weg. „Wer zu spät kommt muss sich bis zum nächsten Mal gedulden und dann sein Glück noch mal versuchen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3