15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Kreis gibt 300000 Euro für Kita-Anbau

Felde Kreis gibt 300000 Euro für Kita-Anbau

Die Fertigstellung des 750000 Euro teuren Anbaus an den Kindergarten in Felde verschiebt sich zwar bis in den September hinein, trotzdem gab es für die Gemeindevertreter Grund zur Freude: Der Kreis hat eine Förderung von 300000 Euro zugesagt.

Voriger Artikel
Drei Verletzte durch Blitzeinschlag
Nächster Artikel
Iron Man zu Gast in Langwedel

Leichte Terminverschiebung: Der Anbau an den Felder Kindergarten soll im September bezugsfertig sein.

Quelle: Torsten Müller

Felde. Früher wurde viel gestritten, jetzt wird hart gearbeitet – und dennoch sind die Sitzungen kürzer. In nur eineinhalb Stunden absolvierte die Gemeindevertretung in Felde am Donnerstag eine umfangreiche Tagesordnung und stellte am Ende sogar fest: alles einstimmig.

 „Die Vorbereitung dieser Tagesordnung war eine für Felde beispiellose Teamleistung“, lobte Bürgermeisterin Petra Paulsen (SPD) und hob dabei insbesondere die Ausschussvorsitzenden für die Liegenschaften, Hans-Heinrich Brockmann (BFF/CDU), und für die Finanzen, Bernd-Uwe Kracht (WF), hervor. Die erste Sitzung nach der rein konstituierenden Sitzung vor zwei Monaten hatte einen großen Beschlussstau zu bewältigen, der wegen der früheren Felder Verhältnisse nicht abgearbeitet worden war.

 Trotz der zum Teil nüchternen Materie gab es auch Grund zur Freude: Felde muss den etwa 750000 Euro teuren Anbau an den Kindergarten finanziell nicht allein stemmen. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat bereits jetzt eine Förderung von 300000 Euro zugesagt. Sie war eigentlich erst 2017 erwartet worden. Deshalb kann die geplante Kreditaufnahme von 700000 Euro vermutlich auf 400000 Euro reduziert werden. Die Bürgermeisterin und der Finanzausschussvorsitzende wurden ermächtigt, einen zinsgünstigen Vertrag abzuschließen. Die Fertigstellung des Anbaus verschiebt sich allerdings bis in den September hinein.

 Klarheit herrscht nun auch beim Schulbus: Die Vertretung entschied sich dafür, einen neuen 17-Sitzer zu leasen. Ankauf und Reparatur des bisherigen Kleinbusses hätten laut eines Gutachtens etwa 25000 Euro gekostet. Der neue Bus steht aber erst in vier Monaten zur Verfügung. Für die Zwischenzeit stellt der Anbieter einen achtsitzigen Kleinbus. Zudem soll ein gebrauchter Radlader für den Bauhof angeschafft werden, der nicht mehr als 35000 Euro kosten darf.

 Grünes Licht gab es auch für die Trockenlegung des VHS-Gebäudes (30000 Euro), das Asphaltieren des Ranzeler Weges auf 1,4 Kilometern Länge (190000 Euro) sowie die Erneuerung des Oberlichts in der Grundschule (20000 Euro). Ein Problem hat die Gemeinde mit illegalen Graffiti. Die Schmierereien häufen sich. „Die Rücksichtslosigkeit und Kaltschnäuzigkeit der Täter ist bemerkenswert und erschreckt mich“, sagte die Bürgermeisterin. Die Kosten für die Beseitigung übersteigen allein bei der Gemeinde 10000 Euro. Da die Ermittlungen der Polizei noch laufen, warnte Petra Paulsen davor, alle Jugendlichen unter Generalverdacht zu stellen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3