21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Neue Hoffnung auf einen Bürgermeister

Felde Neue Hoffnung auf einen Bürgermeister

Die Suche nach einem Bürgermeister für Felde gewinnt wieder an Dynamik. „Ich bin hoffnungsvoll, dass sich vielleicht doch noch ein Kandidat findet“, sagte Kai Volkmann von der Kommunalaufsicht des Kreises nach dem gemeinsamen Gespräch aller Fraktionsvorsitzenden am Mittwoch in Rendsburg.

Voriger Artikel
Wenige Baulücken in Bordesholm
Nächster Artikel
Mülltrennung auf Farsi

Bis zum 21. November kann Felde noch einen Bürgermeister finden, ab dann droht Stillstand der Selbstverwaltung.

Quelle: Sven Janssen

Felde. Besonders die Mitteilung, dass ein möglicher Beauftragter von der Kommunalaufsicht nur befristet für drei Monate eingesetzt werde und dann die Auflösung der Gemeindevertretung drohe, habe einen neuen Prozess des Nachdenkens in Gang gebracht, sagten die Fraktionsvorsitzenden fast unisono.

 „Es besteht die Möglichkeit, die Gemeindevertretung aufzulösen, wenn eine ordnungsgemäße Erledigung der Aufgaben nicht gewährleistet werden kann“, erklärte Volkmann. Das sei sozusagen das letzte Mittel und könne nur vom Innenministerium veranlasst werden. Mit dem sei man bereits in Kontakt. „Einen solchen Fall hat es in Schleswig-Holstein bislang noch nicht gegeben.“

 Die Fraktionssprecher wollen sich in Felde schon in der kommenden Woche treffen, um Lösungen zu finden. Die Gesprächsatmosphäre in Rendsburg bezeichneten alle als konstruktiv. „Es wäre schön, wenn es in Felde immer so wäre“, sagte Dieter Mühlhoff (Freie). „Es ist das erklärte Ziel, einen Bürgermeisterkandidaten zu finden“, sagte Petra Paulsen (SPD). „Egal wer kandidiert, man muss sich ernsthaft damit auseinandersetzen.“ Auch Ulrich Hauschildt (BFF) sieht sich in der Pflicht: „Wenn sich jemand meldet, dann würde ich ihn wählen“. Wenn es nur einen Bewerber aus dem Kreis der Gemeindevertretung gebe, könne man es kaum begründen, ihn nicht zu wählen, erklärte auch Matthias Bindernagel (CDU).

 Die Freien sehen es differenzierter. „Wir werden nicht jeden Kandidaten unterstützen“, erklärte Mühlhoff, der ebenfalls ausschloss, dass es einen Kandidaten aus Reihen der Freien geben wird. Auch Bernd-Uwe Kracht (WF) mache eine Einschränkung: „Ein möglicher Kandidat muss geeignet sein und auch die damit verbundenen Aufgaben zum Beispiel im Amtsausschuss für Felde wahrnehmen können“. Aus welcher Fraktion der Kandidat komme, sei am Ende aber für ihn nicht entscheidend.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3