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Schienenersatzverkehr nach Fähren-Unglück

Fahrgäste landen in Felde Schienenersatzverkehr nach Fähren-Unglück

Die Sperrung der Eisenbrücke nach dem Schwebefähren-Unglück in Rendsburg spülte Fahrgäste der Bahnstrecke Rendsburg-Kiel auf den Bahnhof Felde. Busse und Taxen transportierten im Schienenersatzverkehr die Passagiere zum Zwischenstopp auf dem Lande, wo sie ein Pendelzug aus Kiel aufnahm. Allerdings nur nach einer weiteren Wartezeit.

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Die Sperrung der Eisenbrücke nach dem Schwebefähren-Unglück in Rendsburg spülte Fahrgäste der Bahnstrecke Rendsburg-Kiel auf den Bahnhof Felde.

Quelle: Beate König

Felde/Rendsburg. Nach zwei Stunden auf dem Rendsburger Bahnhof, dem Transport im Großraumtaxi und 15 Minuten im kleinen Wartehäuschen auf dem Felder Bahnsteig ist die Laune bei den Fahrgästen Tobias Freese und Dominik Bohne eher mäßig. „Die Informationen auf dem Rendsburger Bahnhof kamen nur bruchstückhaft. Wir mussten mehrfach nachfragen,“ sagt Freese, der zur Berufsschule nach Kiel muss. Heiße Getränke wurden während der Wartezeit in Rendsburg nicht ausgeschenkt. „Die hätte man sich kaufen können.“ Um 8.30 Uhr hätte sein Zug planmäßig in Kiel ankommen sollen. Um 9.40 Uhr steckte er jedoch immer noch in Felde fest. Der eingesetzte Pendelzug nach Kiel rollte nach der Ankunft um 9.40 Uhr nicht sofort zurück, sondern nahm die im Regen stehenden Fahrgäste auf. Dann wurde bis zur regulären Abfahrtzeit 10.16 Uhr auf weitere Passagiere gewartet.

Für Dominik Bohne bedeutet die Verspätung Stunden ungewollter Freizeit. „Das muss ich nacharbeiten. Meinem Arbeitgeber ist es egal, weshalb ich nicht am Arbeitsplatz bin“, sagte der 18-Jährige, der morgens bereits eine Anfahrt aus Jevenstedt hinter sich hatte.

Eine Stunde brauchte die Bahn, um den Schienenersatzverkehr für die Strecken nach Kiel und Neumünster zu organisieren, sagte einer der Busfahrer. Er habe versucht, den Fahrgästen die Streckensperrung nach dem Unglück bestmöglich zu erklären. „Mit Humor.“

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