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Kein Platz mehr im Kindergarten

Felde Kein Platz mehr im Kindergarten

Kinder sind ein Segen – sie halten aber nicht nur ihre Eltern auf Trab. Die Betreuung des Nachwuchses verlangt auch den Felder Kommunalpolitikern viel Kraft ab, denn im Kindergarten herrscht schon wieder Platznot. Weil es im kommenden Jahr Probleme bei der Unterbringung von Kindern unter drei Jahren geben könnte, preschte die SPD in der Gemeindevertretung am Donnerstagabend vor. Mit ihrem Antrag, in dem bereits der Ausbau der Einrichtung formuliert war, sorgte sie aber auch für manche Irritationen.

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Auf der Wiese von dem Gemeindezentrum könnte der benachbarte Kindergarten erweitert werden. Doch zunächst soll das Amt Achterwehr den tatsächlichen Bedarf ermitteln..

Quelle: TM

Felde. Und dann war da noch ein kategorischer Satz von Andreas Fleck (SPD), der die Wellen hochschlagen ließ: „Wer den Antrag der SPD ablehnt, der will nichts für den Kindergarten tun.“ Bianca Dommes (Freie) zeigte sich verwundert über diese Polarisierung der Diskussion, und manch anderer sprach von vorgezogenem Wahlkampf. Wenn man das Thema der möglichen Raumnot, so Dommes, ordentlich aufarbeiten wolle, müsse man den Antrag eigentlich ablehnen, aber dann laufe man Gefahr, in die Ecke der Kindergarten-Gegner gestellt zu werden. Auch Ulrich Hauschildt (BFF), amtierender Bürgermeister, sah die Formulierungen im SPD-Antrag kritisch: „Wenn wir diesen so beschließen, müssen wir den Anbau auch realisieren.“

 Zuvor hatte Petra Paulsen, SPD-Fraktionschefin, ihren Antrag, die „Kita Felde zukunftsfähig zu machen“, erläutert. Durch die Einrichtung von Krippen-Gruppen habe sich viel geändert: „Das eine oder andere ist dadurch zu kurz gekommen“, räumte sie ein und bilanzierte: Seit Jahren herrsche „allgemeine Raumknappheit“, manches entspreche nicht den gesetzlichen Bestimmungen. Zudem seien im kommenden Jahr 14 Kinder zusätzlich unterzubringen und eine Übergangsgruppe erforderlich. Paulsen forderte eine Grundsatzentscheidung über den Ausbau.

 Bernd-Uwe Kracht (WF) zweifelte die Angaben an. Die Kita-Leitung habe eine Notlage verneint: „Es ist heftig, was uns hier als Beschlussvorlage abgeliefert wird.“ Bianca Dommes wandte ein, dass ein Neubau ohnehin nicht rechtzeitig bezugsfertig sei. Michael Bindernagel (CDU) sah es nicht als Aufgabe der Gemeindevertretung an, darüber fachlich zu diskutieren, und empfahl, den Antrag an den Ausschuss zu überweisen. Alle Fraktionen waren sich einig, dass die Amtsverwaltung zunächst den Bedarf für 2016 ermitteln und eine mögliche Unterbringung in An- und Umbauten oder Containern prüfen müsse.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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