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Das Ende der Aufsicht rückt näher

Am 24. April wählt Felde Das Ende der Aufsicht rückt näher

Vertrauen, Gelassenheit und Transparenz empfiehlt Jürgen Harders den künftigen Gemeindevertretern in Felde. Seit November führt er als Beauftragter der Kommunalaufsicht die Amtsgeschäfte in der Gemeinde. Einen Bürgermeister gibt es nicht, die Gemeindevertretung ist aufgelöst – am 24. April wählt Felde neu.

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Rechnungen und Verträge unterschreiben: Seit November leitet Jürgen Harders die Amtsgeschäfte in Felde.

Quelle: Torsten Müller

Felde. „Es ist für mich eine bereichernde Erfahrung, in Felde tätig zu sein.“ Bereits in seinem Berufsleben als Leiter der Kommunalaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde hatte er häufig mit der Gemeinde zu tun. Die Felder Verhältnisse sorgten immer wieder für Beschwerden, die von der Aufsichtsbehörde geprüft werden mussten. Dass er die Gemeinde am Naturpark Westensee dennoch in positiver Erinnerung behielt, hatte private Gründe: Felde liegt auf seinem Weg zum Jagdrevier in Deutsch-Nienhof.

 Neben täglichen Telefonaten fährt er als Beauftragter etwa dreimal in der Woche ins Amt Achterwehr, um nach der Post zu sehen und Rechnungen der Gemeinde zu unterschreiben. Einmal in der Woche trifft er sich zur Besprechung mit den stellvertretenden Bürgermeistern, Ulrich Hauschildt (BFF) und Petra Paulsen (SPD). „Sie unterstützen mich viel, sonst müsste ich noch viel häufiger vor Ort sein“, sagt Harders. Hauschildt kümmert sich um den Bauhof, Paulsen um den Kindergarten. In dieser Arbeitsteilung sieht der Beauftragte durchaus ein Modell für die Zusammenarbeit in der künftigen Gemeindevertretung. Denn die Arbeitsbelastung des Ehrenamts sei in Felde hoch, da die Gemeinde als Zentralort zahlreiche Einrichtungen und Personal vorhalte. Darüber hinaus hält er eine enge Zusammenarbeit mit der Amtsverwaltung für erforderlich. Hilfreich wäre es, wenn das Amt künftig fachlich qualifizierte Vorlagen für die politischen Entscheidungen fertige. Denn Harders fiel es häufiger auf, dass es in Ausschusssitzungen zu Streit und unnötigen Diskussionen kam, weil nicht alle Mitglieder den gleichen Kenntnisstand hatten. Das Ehrenamt müsse allerdings auch Verständnis für das Hauptamt aufbringen. Als Beauftragter wird Harders voraussichtlich noch bis zur konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung im Amt bleiben. „Ich werde noch die Sitzung eröffnen, dann ist meine Mission beendet“, sagt er. Am kommenden Dienstag, wenn der neue Amtsdirektor gewählt wird, bleibt er dem Amtsausschuss allerdings fern. „Im Einvernehmen mit der Kommunalaufsicht werde ich als Beauftragter nicht politisch tätig werden“, sagt Harders.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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