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750000 Euro für die Kita

Felde will erweitern 750000 Euro für die Kita

Für die Erweiterung der örtlichen Kita möchte der Felder Finanz- und Bauausschuss 750000 Euro in den Nachtragshaushalt einstellen. Die endgültige Entscheidung wird die Gemeindevertretung am 5. November fällen.

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In der Felder Kita reicht der Platz für die Kinder nicht mehr aus, die Gemeinde will jetzt erweitern und auch Therapie- und Bewegungsräume schaffen.

Quelle: Sven Janssen

Felde. Felde. Zum ersten Mal beriet am Mittwoch der Felder Finanz- und Bauausschuss über die Erweiterung der örtlichen Kindertagesstätte. Gut 40 Besucher, vor allem Eltern, verfolgten die Sitzung, die mit einer Überraschung begann. Der planende Architekt war nicht anwesend. „Ich habe ihn nicht eingeladen, weil ich nach der Sozialausschusssitzung davon ausgegangen war, dass er mit neuen Plänen kommt“, erklärte Ausschussvorsitzender Hans-Eberhard Frenzel (Freie).

 Sozialausschussvorsitzende Petra Paulsen (SPD) sprang in die Bresche und erklärte die Pläne, die bislang nur ihrem Ausschuss vorlagen. Die beengte Situation in der Kita und ein Bedarf, der spätestens ab August 2016 nicht mehr zu decken sei, würden die Erweiterung nötig machen. „Über Jahre hatten wir immer nur Notlösungen, jetzt muss mal etwas Richtiges kommen“, sagte Elternsprecherin Ulrike Kruse. Die Kitagebühren seien erhöht worden, jetzt müsse auch die Gegenleistung stimmen.

 Paulsen erklärte dem Ausschuss, dass die gezeigten Pläne in den kommenden Tagen schon wieder Makulatur seien, der Architekt wolle im Sozialausschuss am Dienstag, 27. Oktober, die neuen Pläne vorstellen. Dennoch sei es wichtig, die nötigen Gelder jetzt freizugeben, damit die Gemeindevertretung am 5. November entscheiden könne. Bernd Uwe-Kracht (WF) erklärte, dass das vom Sozialausschuss geplante Raumprogramm nicht ausreiche und man mehr Räume unter anderem auch für eine Flüchtlingskindergruppe einplanen solle. Auch eine Außengruppe solle wieder nach innen verlegt werden.

 Hartmut Kaack (Freie) verwies darauf, dass es vor allem die Kosten für den laufenden Betrieb seien, die die Kita teuer machten, Personalkostenberechnungen würden bislang gänzlich fehlen. Auch die Kitaleitung und die Eltern sollten an der Planung beteiligt werden. Kaack schlug vor, für 2015 eine Planungssumme von 50000 Euro bereitzustellen.

 „Für eine Elternbeteiligung haben wir keine Zeit“, sagte Paulsen, auch könne sich der Ausschuss keine Ehrenrunde erlauben, da die Gemeindevertretung am 5. November die Erweiterung beschließen müsse, da man danach nicht wisse, wie es in Felde weitergehe.

 „Sie sollten die komplette Summe bereits im Nachtragshaushalt 2015 einstellen“, riet Kämmerer Marco Carstensen. Es sei fraglich, ob es Felde überhaupt noch schaffe, einen Haushalt 2016 aufzustellen, wenn die Gemeinde von einem Beauftragten geführt oder die Gemeindevertretung aufgelöst werde. „Mittel aus dem genehmigten Nachtragshaushalt können jederzeit in das nächste Jahr übertragen werden“, sagte er.

 Auf Vorschlag von Andreas Kreft (SPD) wurden 750000 Euro in den Nachtragshaushalt eingestellt. Der Kostenrahmen soll die Begrenzung für den Architekten sein. Ziel ist es, dass die Gemeindevertretung am 5. November bereits den Bauantrag auf die Reise bringen kann.

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